Tesla in Grünheide: Nach Brand in Gigafactory – Produktion läuft wieder

In der Tesla Gigafactory in Grünheide bei Berlin war ein Brand ausgebrochen. Nun hat die Leitung des Werks zu dem Vorfall Stellung genommen.
Patrick Pleul/dpa- Brand in Teslas Gigafactory Grünheide – Feuer brach am Montagnachmittag in Batteriezellen aus.
- Werkfeuerwehr löschte den Brand innerhalb von 15 Minuten, Gebäude wurde evakuiert.
- Keine Verletzten, keine Umweltschäden, nur geringe Sachschäden am Gebäude.
- Produktion in der Antriebsfertigung und Fahrzeugmontage läuft uneingeschränkt weiter.
- Ursache und weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem Feuer im Tesla-Werk in Grünheide (Oder-Spree) läuft die Produktion uneingeschränkt weiter. Am Montagnachmittag (18.8.) seien einzelne Batteriezellen in Brand geraten, teilte das Unternehmen am Donnerstag (21.8.) mit.
Das Feuer sei lokal begrenzt gewesen und in kurzer Zeit durch die Werkfeuerwehr gelöscht worden. Zunächst berichtete das Handelsblatt.
Das Gebäude wurde während des Einsatzes evakuiert, wie es weiter hieß. Bereits 15 Minuten nach der Alarmierung habe die Werkfeuerwehr bestätigt, dass alle betroffenen Zellen gelöscht worden seien.
Brand verursacht keine Schäden für Menschen und Umwelt
Weder Menschen noch die Umwelt seien durch den Vorfall zu Schaden gekommen, teilte Tesla mit. Es habe auch keine größeren Schäden an Anlagen oder am Gebäude selbst gegeben.
Wie das Feuer entstehen konnte, werde noch untersucht, teilte Tesla-Sprecher Kilian Kollhuber auf Nachfrage mit. Klar sei bislang, dass einzelne Batteriezellen anfingen zu brennen, als sie von einem Förderband in einen Förderschacht gefallen seien. Aus welcher Höhe die Zellen zu Boden gingen, lasse sich nur ungefähr sagen: „Sie sind vom ersten Obergeschoss ins Erdgeschoss gefallen“, sagt Sprecher Kollhuber. Nachdem das Feuer gelöscht war, habe die Werkfeuerwehr das Gebäude „entraucht“.
Aus diesen einzelnen Batteriezellen entsteht später die Auto-Batterie.
Die im gleichen Gebäude untergebrachte Antriebsfertigung nahm den Angaben zufolge nach kurzer Zeit wieder Betrieb auf. Auswirkungen auf die Fahrzeugproduktion habe es nicht gegeben.
In der Kreisverwaltung ist der Vorfall bekannt. Es liege eine Erstmeldung vor, laut der an jenem Montag, 15 Uhr, ein Entstehungsbrand festgestellt worden sei, teilt Kreissprecherin Katrin Laske mit „Der Brand war lokal auf die betroffenen Zellen im Transportsystem im Erdgeschoss begrenzt“, heißt es in der schriftlichen Antwort weiter.
Die Kreissprecherin bestätigt, dass es zu keinem Umweltschaden gekommen sei: „Das Löschwasser wurde vollständig im Gebäude zurückgehalten, so dass keine Grundwassergefährdung zu befürchten ist“. Das Unternehmen habe alle notwendigen Maßnahmen gemäß dem mit der unteren Wasserbehörde und Wasserverband Strausberg-Erkner abgestimmten Havarieplan ergriffen. Weitere Informationen erhalte die Kreisverwaltung nach Abschluss der Ursachenanalyse.

