Handball: Dem Spitzenreiter Paroli geboten
„Wir haben uns teuer verkauft und phasenweise gegen den Spitzenreiter gut verteidigt. Am Ende haben wir wieder zu viele Fehler im Angriff gemacht. Doch ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, sagt GSV-Trainer Frank Morawetz.
In der Tat hatten die Grünheidern den Gastgebern lange Zeit Paroli geboten. Nach der 1:0-Führung durch Tom Griebsch erreichte der GSV bis zum 9:9 (20.) Ausgeglichenheit und lag danach nie mehr als drei Tore zurück. Erst ein Siebenmeter der Gastgeber 15 Sekunden vor dem Pausenpfiff brachte ihnen einen Vier-Tore-Vorsprung.
In der zweiten Halbzeit kämpfte sich der GSV wieder heran zum 17:19 (42.). Doch dann zogen die Stralsunder auf sechs Tore davon (23:17/47.). „Die überragende erste und zweite Welle des Tabellenführers sind nur schwer zu verteidigen. Aber immerhin haben wir im zweiten Abschnitt unentschieden gespielt“, erklärt Morawetz. „Die Mannschaft hat Moral gezeigt, gut gekämpft und sich nicht aufgegeben.“
Jetzt bereiten sich die Grünheider an den drei Trainingstagen dieser Woche intensiv auf das Spiel bei Fortuna Neubrandenburg am Sonnabend, 18.30 Uhr, vor. „Jetzt geht es um die Wurst“, weiß der GSV-Coach. Die Gastgeber sind Schlusslicht mit fünf Punkten Rückstand auf die Grünheider (12.) und werden alles daran setzen, mit einem Sieg den letzten Strohhalm zu ergreifen.
„Aber auch wir müssen gewinnen, um uns entsprechend Luft im Kampf gegen den Abstieg zu verschaffen. Die Jungs wissen, worum es geht, und sind alle hoch konzentriert und motiviert“, erklärt Frank Morawetz, der derzeit alle Spieler an Bord hat.