Handball: Grünheiderinnen bauen ihre Führung aus

Mit zehn Toren beste Grünheider Schützin: Christin Boenig
Andreas HoffmannAllerdings fingen sich die Gäste von der Löcknitz in den letzten fünfeinhalb Minuten noch drei Gegentore ein, ohne selbst zu treffen. „Davor hatten wir aber eine gute Viertelstunde lang kein Tor gemacht. So kann man kaum gewinnen“, sagte OSG-Trainer Christian Lehmann. „Wir haben uns schwer getan, wollen aber versuchen, den zweiten Platz bis zum Ende zu behaupten.“
Stabile Abwehr als Sieggarant
In der Anfangsphase hatten die Grünheiderinnen einige Probleme mit den Gastgeberinnen, kamen erst in der 13. Minute beim 4:3 zur ersten Führung. „Danach haben wir uns taktisch und mental besser auf den Gegner eingestellt“, erklärte Trainer Ronald Rochow. „In der zweiten Halbzeit konnten die Mädels den Vorsprung dann kontinuierlich ausbauen. Die Grundlage dafür war eine sehr gut stehende Abwehr und eine stark haltende Maria Walaszewski.“ Die GSV-Torfrau konnte sich mehrfach auszeichnen, parierte unter anderem drei der fünf Siebenmeter der OSG. Als sie selbst in der letzten Sekunde vom Punkt antrat, blieb ihr ein Treffer verwehrt, denn sie traf nur den Pfosten.
„Wir haben unsere Spitzenposition ausgebaut und einen großen Meilenstein in der Meisterschaft erreicht, werden mit Freude, Konzentration und Motivation in die nächsten Spiele gehen“, sagt Rochow. Am Sonntag, 14 Uhr, steht die Heimpartie gegen Blau-Weiß Dahlewitz (5.) an.