Heimatfest Erkner 2026
: Umfrage - so viele sind für Party auf der Friedrichstraße

Das Heimatfest Erkner findet seit 2019 im Rathauspark statt. Die Stadt veröffentlichte jetzt das Ergebnis einer Umfrage. Soviel Prozent wünschen sich das Fest zurück auf die Friedrichstraße.
Von
Kerstin Ewald
Erkner
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Heimatfest Erkner 2016: Hier Impression vom Umzug in der Friedrichstraße

Heimatfest Erkner

Heimatfest Erkner 2016:  In einer Umfrage wünschen sich viele den Straßenrummel in der Friedrichstraße zurück. So viele sind es.

Uwe Stemmler
  • Umfrage zum Heimatfest: 77,3 Prozent wollen zurück auf die Friedrichstraße.
  • Befragung lief vom 29. Mai bis 7. Juni 2026 – knapp 1400 Antworten, davon rund 1100 aus Erkner.
  • Gründe für die Straße: Festumzug auf der Strecke und mehr Platz für Fahrgeschäfte.
  • Wichtigste Programmpunkte laut Umfrage sind Festumzug sowie Auftritte von Vereinen und Schulen.
  • Verwaltung warnt vor hohen Sicherheitskosten – Rückverlegung frühestens ab 2029.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Stadtverwaltung Erkner hat in diesem Jahr erstmals während und nach dem Heimatfest eine umfassende Besucherbefragung durchgeführt. Im Mittelpunkt der sechs Fragen standen der Veranstaltungsort sowie das kostenfreie Programm auf und neben der Bühne. Die anonyme Umfrage lief vom 29. Mai bis 7. Juni 2026 und konnte online als auch als Fragebogen auf dem Festgelände und in Geschäften ausgefüllt werden. Dies teilte die Stadt in einer Pressemeldung mit.

Insgesamt gingen knapp 1400 Antworten ein. Rund 1100 davon stammen von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt – das entspricht immerhin einer Beteiligungsquote von etwa zehn Prozent der Einwohnerschaft. „Die Rückmeldungen sollen helfen, das Heimatfest auch künftig so zu gestalten, dass sich alle Gäste wohlfühlen“, heißt es wörtlich in der Mitteilung.

Beim bevorzugten Festplatz waren sich viele Befragte einig: Mit 77,3 Prozent sprach sich eine eindeutige Mehrheit für die Rückkehr auf die Friedrichstraße aus.

Heimatfest Erkner - warum die Friedrichstraße gewinnt

Für ihre Wahl nannten die Anhänger der Friedrichstraße als Festgelände in der Umfrage vor allem zwei Gründe: die Möglichkeit, den traditionellen Festumzug wieder auf der Straße stattfinden zu lassen und mehr Platz für zusätzliche oder größere Fahrgeschäfte. Gespräche mit Festbesuchern beim Heimatfest im Mai hatten verschiedene Meinungen zum Thema zutage gefördert. Als Argumente für die Friedrichstraße wurden auch die bessere Möglichkeit des „Flanierens“ und Platz für mehrere Bühnen genannt. Andere wiederum ziehen Idylle und Beschaulichkeit im Park dem Straßenrummel vor.

Eine andere Frage war: Welche Programmpunkte „dürfen auf keinen Fall fehlen“ beim Heimatfest? Hier nannten die meisten (75,2 Prozent) den Festumzug, als nächstes wurden mit 74 Prozent die Präsentationsmöglichkeiten für Vereine und Schulen genannt. Bei der Frage nach dem Bühnenprogramm standen die Livekonzerte am höchsten im Kurs.

Stadtverwaltung warnt vor hohen Kosten für Sicherheit

Die Stadtverwaltung sieht große Herausforderungen, sollte es tatsächlich zur Rückverlegung kommen. „Allein für das Sicherheitskonzept fallen bei Veranstaltungen ähnlicher Größe in der Region derzeit bis zu 50.000 Euro an“, wird gewarnt. Höhere Sicherheitskosten könnten zulasten des Programms gehen – sodass deshalb etwa Buchungen bekannterer Bands oder zusätzlicher Attraktionen wegfallen müssten.

Zudem sei es zunehmend schwerer, für ein Programm von früherem Format Sponsoren zu finden. Und auch der Rückgang an Schaustellern sowie ein nachlassendes ehrenamtliches Engagement würden das Bespielen großer Flächen erschweren.

Heimatfest Erkner 2026. Am Freitagnachmittag strömen erste Besucher zum Fest. Mit diesen Preisen müssen sie rechnen.

Heimatfest Erkner 2026. Am Freitagnachmittag strömten erste Besucher zum Fest in den Rathauspark.

Kerstin Ewald

Wie geht es weiter? Die Zukunft des Heimatfestes werde auch in der Stadtverordnetenversammlung Erkner intensiv diskutiert, so die Stadtverwaltung. Dabei dürfte die Entscheidung, welcher Ort künftig die beste Lösung ist, eine zentrale Rolle spielen. „Sollte es zur Friedrichstraße kommen, wäre eine Umsetzung frühestens ab 2029 realistisch“, heißt es am Ende der Pressemitteilung.