L23 bei Tesla: Änderung bei Sperrung zwischen Spreenhagen und Spreeau

Bauarbeiten an der L23: Auf der Landesstraße in unmittelbarer Nähe der Gigafactory von Tesla in Grünheide wird an mehreren Stellen gebaut - so wie hier am Knotenpunkt zur L38.
Christian HeinigIm Rahmen der Fahrbahn-Erneuerung entlang der L23, die sich in Nähe der Tesla-Gigafactory in Grünheide befindet, kommt es zu einer Änderung. Wie der Landbetrieb Straßenwesen kurzfristig mitteilte, soll bereits ab Dienstag, 30. Juli der Abschnitt nördlich des Ortseingangs Spreenhagen bis zum Abzweig Hartmannsdorfer Chaussee asphaltiert werden.
Die Arbeiten sollen laut Mitteilung um 14 Uhr beginnen. Der Streckabschnitt sei daher bis Freitag, 2. August, sowie am Montag, 5. August, für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt, heißt es.
Sperrung an L23: Ursprünglich nur zwei Tage geplant
Der ursprünglich geplante zweitägige Zeitraum für den Einbau der Asphaltschichten müsse aufgrund der zu erwartenden hohen Temperaturen und der starken Sonneinstrahlung angepasst werden, teilte eine Sprecherin des Landesbetriebes mit. „So können die Abkühl- und Aushärtungszeiten der drei nacheinander einzubauenden Schichten eingehalten werden.“
Bis zum Ende der Sommerferien soll der gesamte Abschnitt von Spreenhagen bis Spreeau erneuert werden – also bis Ende August.
Die großräumige Umleitungsstrecke für den Fahrzeugverkehr führt nach Angaben des Landesbetriebes von der Anschlussstelle Storkow der A12 über die L36 nach Fürstenwalde und von dort über die L35 und die L38 in Richtung Hangelsberg zum Knoten L38/L23 bzw. umgekehrt.

Sperrung in Spreenhagen: Von der Hartmannsdorfer Chaussee (im Bild) bis zum Ortseingang wird ab 30. Juli eine neue Asphaltschicht aufgebracht.
Christian HeinigDrei Sperrungen auf einmal – Unmut in Spreenhagen
Seit Wochen sorgen die Straßenbauarbeiten bei Spreenhagen für erhebliche Einschränkungen und weite Umwege – zum Leidwesen vieler. Gewerbetreibende klagen über Umsatzeinbußen, Anwohner über fehlende Informationen.
Nicht nur zwischen Spreenhagen und Spreeau wird die Fahrbahn aktuell erneuert. Bereits seit Wochen ist auch der Abschnitt der L23 zwischen dem ehemaligen Hangelsberger Kreisel an der L38, der wegen der Tesla-Ansiedlung zur Ampelkreuzung umgebaut wird, und Spreeau gesperrt.
Hinzu kommt eine Sperrung im Süden (Richtung A12-Auffahrt Storkow), wo der Fund von belastetem Straßenbelag für Bauverzögerungen sorgt.
„Der Landesbetrieb Straßenwesen bittet um Verständnis für die kurzfristige Änderung und die damit verbundenen Einschränkungen“, teilt die Sprecherin mit. Der Landesbetrieb sowie die Baufirma seien sehr bemüht, die Arbeiten für alle sicher und zügig auszuführen.


