L23 in Grünheide: Vollsperrung nahe Tesla kommt in zwei Phasen
Die neue L23-Brücke am Bahnhof Fangschleuse in Grünheide (im Hintergrund) wird den alten Bahnübergang ersetzen. Dafür muss die Pendlerstrecke monatelang in zwei Phasen voll gesperrt werden. Ab wann welche Sperrungen gelten.
Nicole Züge- L23 bei Grünheide wird in zwei Sperrphasen für mehrere Monate voll gesperrt.
- Phase 1 ab Freitag, 24. Juli, 21 Uhr: Bahnübergang am alten Bahnhof wird geschlossen.
- Mit Eröffnung des neuen Bahnhofs am 14. August startet Phase 2 – Nutzung westlich möglich.
- Zugang in Phase 2: von Süden über L23 und provisorische Baustraße, lange Umleitung nötig.
- Durchgangsverkehr fährt über Kagel, Lichtenow, B1 und Hangelsberg; Radler von Süden ausgesperrt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die monatelange Vollsperrung der L23 am alten Bahnhof Fangschleuse rückt näher. Der Landesbetrieb Straßenwesen (LS) hat jetzt den Ablauf der Bauarbeiten konkretisiert und in zwei Sperrphasen unterteilt.
Die erste Bauphase beginnt am Freitag, 24. Juli, um 21 Uhr. Dann wird der Bahnübergang dauerhaft geschlossen und die L23 bereits ab dem Knoten zur L38 voll gesperrt, damit die Bauarbeiten in diesem Bereich vonstatten gehen können.
Mit der Eröffnung des neuen Bahnhofs am 14. August startet die zweite Bauphase. Ab diesem Zeitpunkt können Reisende den rund zwei Kilometer westlich gelegenen neuen Bahnhof nutzen.
L23-Sperrung: So erreichen Pendelnde den Bahnhof ab August
Die Zufahrt erfolgt während der zweiten Sperrphase von Süden über die L23 und eine provisorische Baustraße. Vom Grünheider Ortskern aus Richtung Norden bleibt der Bahnhof weiterhin nicht direkt erreichbar. Erst mit der Fertigstellung der neuen Straßenüberführung über die Bahnstrecke, die derzeit für Ende 2026 vorgesehen ist, entfällt diese Einschränkung.

Die Baustraße zum neuen Bahnhof Fangschleuse wird für mindestens 16 Monate die Hauptzufahrt für Pendelnde. Sie ist von Grünheide kommend allerdings nur durch eine lange Umleitung erreichbar.
Grafik: Jörn SandnerFür den Durchgangsverkehr gilt während beider Bauphasen weiterhin die großräumige Umleitung über Kagel, Lichtenow, die B1 und Hangelsberg. Wer mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, kann den neuen Bahnhof nach Sperrung des Bahnübergangs in dieser Phase nicht mehr von Süden erreichen. Stattdessen soll ein neuer Radweg zum Bahnhof aus Richtung Gottesbrück zeitnah freigegeben werden.
Die Bauarbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur rund um die Tesla-Gigafactory. Der alte Bahnübergang wird durch eine Straßenüberführung ersetzt, der Bahnhof rund zwei Kilometer weiter westlich neu gebaut. Künftig sollen dadurch Wartezeiten an den Bahnschranken entfallen.
