Neujahrsempfang: Rainer Thomas als „Bürger des Jahres 2018“ geehrt

Neujahrsempfang Gosen-Neu Zittau: Bürgermeister Thomas Schwedowski (r.) mit vier der nunmehr acht „Bürger des Jahres“: Thomas Schölzchen, Brigitte Scholz, Fritz Schenk und von 2018 Rainer Thomas (v. l.)
Elke LangZu den wichtigsten Erfolge von 2018 zählt, dass der Bebauungsplan für die neue Gosener Kita auf den Weg gebracht werden konnte. Folgerichtig wird die Liste der wichtigsten Aufgaben für 2019 nun vom Bau der Kita angeführt.
Seit 2011 wird zum Neujahrsempfang immer ein „Bürger des Jahres“ ausgezeichnet. Von den bisherigen waren Thomas Schölzchen (2011), Brigitte Scholz (2012) und Fritz Schenk (2017) anwesend. Für das Jahr 2018 wurde Rainer Thomas mit dieser Auszeichnung überrascht.
Thomas zog 1976 von Berlin nach Neu Zittau. Dort machte er sich 1977 mit einem Fachbetrieb für Elektroinstallation selbstständig. Schon zu „Ostzeiten“ habe er sich im Ort engagiert, denn „wenn man hier arbeitet, sollte man nicht nur meckern, sondern sehen, wie man mithelfen kann, dass es besser wird“, sagt Rainer Thomas. Dem Parteilosen wurde bei der jüngsten Kommunalwahl als Spitzenkandidat der Freiwilligen Feuerwehr die Verantwortung als Ortsvorsteher von Neu Zittau übertragen. Zusammen mit den Gemeindevertretern Andreas Heibuch und Herbert Bothe konnte er in seiner Amtszeit als wichtigste Aufgaben den Friedhofs– und den Feldweg in Ordnung bringen lassen sowie die Remise auf dem Festplatz. Zur Wahl im Mai werde er aus Altersgründen aber nicht mehr antreten, kündigt Thomas an. Seinen Betrieb werde Sohn Christian bald weitgehend allein führen, „und im Ort werde ich weiter ein bisschen gucken und schon noch dies und jenes machen“, verspricht der Neu Zittauer.
Bürgermeister Thomas Schwedowski kündigte an, wieder zur Kommunalwahl am 26. Mai zu kandidieren. Er rief dazu auf, sich an der Wahl zu beteiligen. Seinen Wunsch an die Bürger formulierte er so: „Bitte vernünftige Personen in die Gemeindevertretung wählen, die sich für den gesamten Ort einsetzen.“ Die Betonung legte er auf „gesamt“.(el)