Ökostrom: Baustart für den Windpark Spreeau

Bei Hartmannsdorf wurden Waldflächen für die sechs Mühlen-Stellplätze und deren Zuwege gerodet. Nun kann der Bau des Windparks Spreeau richtig losgehen. (Symbolbild)
Jens Büttner/dpaWie Daniel Duben, Projektleiter Kommunikation, auf MOZ-Nachfrage sagte, sind eine Reihe der vorbereitenden Arbeiten schon abgeschlossen. So sind die Baufelder im Wald gerodet, die Bäume entlang der Wege, die teilweise verbreitert werden mussten, gefällt. Zuvor war auch schon der Kampfmittelbeseitigungsdienst in den Waldstück aktiv. Es folgen nun der Kabel- und der Wegebau.
Uckley-Mast wird genutzt
Von Vorteil ist, dass das Umspannwerk in Uckley, im bereits existierenden Windpark westliche des Berliner Rings, schon existiert und nun erweitert werden muss. Zudem steht laut Duben schon der Kreuzmast, an den angedockt werden kann. „Für den Anschluss vom Windpark Spreeau müssen lediglich 800 Meter überbrückt werden.“
Für dieses Jahr stehen auf alle Fälle noch der Einbau der Fundamente im Zeitplan. Die Fläche, die insgesamt versiegelt wird, beläuft sich auf gut 17 000 Quadratmeter. „Die Lieferzeiten für die Turbinen sind derzeit extrem lang“, erklärte Duben weiter. Abo Wind hält aber, wie geplant, die Inbetriebnahme des Parks im zweiten Quartal 2021 für realistisch.
Wegen des Eingriffs in die Natur hat der Investor für Ausgleich zu sorgen. So wird auf gut 4100 Quadratmetern ökologischer Waldumbau finanziert, sowie eine Fläche von knapp 49 000 Quadratmetern aufgeforstet – beides bei Neuendorf im Sande. Für den Ziegenmelker, eine Nachtschwalbenart, wurde ein Ersatzhabitat geschaffen.