ÖPNV-Streik in Brandenburg
: Betroffene Städte und Landkreise

Pendler in Brandenburg müssen sich am Freitag und Samstag, 27. und 28. Februar 2026, auf massive Einschränkungen im Nahverkehr einstellen.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr - Saarbrücken: ARCHIV - 02.02.2024, Saarland, Saarbrücken: Verdi Flaggen stehen in der Einfahrt zum Betriebshof der Saarbahn GmbH in Saarbrücken. In dem bundesweit in regionalen Verhandlungen laufenden Tarifkonflikt des öffentlichen Nahverkehrs hatte die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte der Branche in mehr als 80 Städten zu einem Warnstreik aufgerufen. (zu dpa: «Zweitägiger Warnstreik im ÖPNV auch im Saarland») Foto: Laszlo Pinter/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr.

Laszlo Pinter/dpa

Die Gewerkschaft ver.di hat im Rahmen der laufenden Tarifrunde im kommunalen ÖPNV zu einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen. Auch in Brandenburg legen zahlreiche Verkehrsunternehmen für 48 Stunden ihre Arbeit nieder.

Diese Städte und Landkreise sind betroffen

In Brandenburg sind unter anderem folgende kommunale Verkehrsunternehmen vom Streik betroffen:

  • Verkehrsbetrieb Potsdam
  • Uckermärkische Verkehrsgesellschaft
  • Barnimer Busgesellschaft
  • Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder)
  • Busverkehr Oder-Spree
  • Mobus Märkisch-Oderland Bus
  • Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft
  • Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel
  • Regiobus Potsdam Mittelmark
  • Havelbus Verkehrsgesellschaft
  • Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming
  • Cottbusverkehr
  • Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz
  • Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald

Damit sind zahlreiche Landkreise und kreisfreie Städte im gesamten Bundesland betroffen – von Potsdam über Frankfurt (Oder) bis Cottbus sowie große Teile des Umlands von Berlin.

Was fährt – und was nicht?

In Berlin wird die BVG ganztägig bestreikt. U-Bahnen, Straßenbahnen und der Großteil der Buslinien stehen still. In Brandenburg kommt es bei den genannten Unternehmen ebenfalls zu ganztägigen Ausfällen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) rechnet mit erheblichen Einschränkungen.

Fahrgäste sollten mehr Zeit einplanen, alternative Routen prüfen und sich kurzfristig über die VBB-Fahrinfo, die App „VBB Bus & Bahn“ oder die Informationskanäle der jeweiligen Verkehrsunternehmen informieren. Hintergrund der Arbeitsniederlegungen sind laufende Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr. Eine schnelle Einigung ist derzeit nicht in Sicht – weitere Warnstreiks sind daher nicht ausgeschlossen.

Nicht betroffen ist die S-Bahn Berlin. Auch der Regionalverkehr der Deutschen Bahn fährt regulär. Ersatzbusse, die wegen Bauarbeiten bei der S-Bahn eingesetzt werden, sind ebenfalls nicht Teil des Streiks.