Pendler-Ärger
: Bahn will bei Ersatzverkehr von RE1 nachbessern

Auf der Strecke zwischen Berlin und Frankfurt müssen Zugreisende derzeit viel Zeit einplanen. Die Bahn will nachbessern.
Von
Anke Beißer, Annette Herold
Erkner
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Symbolfoto

Klaus D. Grote

Seine Beobachtungen bei einer Zugfahrt am Freitag sahen anders aus. In Fangschleuse, wo Bahnpassagiere noch bis Donnerstag, 5 Uhr, vom Bus in die Bahn (und umgekehrt) steigen müssen, sei am frühen Nachmittag nur ein, für die Zahl der Reisenden nicht ausreichender Bus gefahren, obwohl mehrere bereitstanden. So mussten er und andere Reisende eine halbe Stunde bis zur Abfahrt warten. Was Karsten Hoch noch auffiel: In Fangschleuse fahren die Züge vom südlichen Gleis ab und kommen dort an, der Weg vom nördlichen Gleis zum Bus sei aber deutlich kürzer.

Bahnsprecher Burkhard Ahlert entgegnet, zwischen 6 und 22 Uhr seien je Fahrt zwei bis fünf Busse bestellt. Warum zum fraglichen Zeitpunkt nur ein Bus fuhr, werde geprüft. Zugleich kündigte Ahlert an, die Bahn werde beim Dienstleister darauf drängen, dass die Busse abfahren, sobald sie voll sind. Auch dazu gab es Beschwerden. Ein Umsteigen vom nördlichen Gleis könne es aber nicht geben, sagte der Sprecher. Aufgrund der Gegebenheiten bei Sicherungstechnik und Weichen müsse der Zug den südlichen Bahnsteig anfahren.