Aus dem Anradeln „Grünheide auf Rädern“ ist in diesem Jahr, bedingt durch Corona, ein Abradeln geworden. Die Sonne hat das Zutrauen der Organisatoren belohnt und die rund 50 Kilometer lange Tour mit ganzer Kraft begleitet. Amtsleiter Bernd Schlüter und Bündnis-Koordinatorin Anne-Kathrin Rochow waren ab sichtbar erleichtert, als sich beim Start am Eichbrand rund 50 Leute eingefunden hatten. Vorab lasse sich so etwas immer schlecht abschätzen.

Handballerinnen in auffälligem Grün im Tross

Oliver (14) und Justin (22) Herrmann aus Spreeau hatten sich für die Ausfahrt ein Tandem geliehen. Melissa Schramma (19), ihre Cousine, war aus Kienbaum, dem Ziel der Ausfahrt, angerollt. „Ich war schon öfter dabei. Es ist eine schöne Aktion und wir brauchen mal wieder Sport“, sagte sie gut gelaunt. Mit ihren grünen Trainingsjacken nicht zu übersehen, schlossen sich auch Grünheider Handballerinnen dem Tross an. „Ich hoffe, Gleichgesinnte fürs Wandern und Radeln zu finden“, sagte Kerstin Zwippel. Vielleicht ergebe sich ja was in Gesprächen unterwegs.