Unfall mit RE1: Zugverkehr bei Fangschleuse unterbrochen

Am Bahnhof Fangschleuse hat es einen tödlichen Unfall gegeben. Der Zugverkehr der Linie RE1 wurde deshalb zwischen Erkner und Fürstenwalde unterbrochen. (Archivfoto)
Christian Heinig- RE1 zwischen Fürstenwalde und Erkner unterbrochen – Personenunfall in Fangschleuse.
- Bundespolizei bestätigt den Einsatz am Bahnhof und leitet Ermittlungen ein.
- Nach ersten Erkenntnissen wird von Suizid ausgegangen, Identität noch ungeklärt.
- Dauer der Einschränkungen ist unklar. Reisende müssen mit Verspätungen und Ausfällen rechnen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem Personenunfall in der Nähe des Bahnhofs Fangschleuse war der Zugverkehr auf der Regionalexpresslinie RE1 zwischen Fürstenwalde und Erkner am Morgen stundenlang unterbrochen. Das bestätigte die Bundespolizei auf Anfrage.
Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler von einem Suizid aus. Die Identität der verstorbenen Person ist bislang noch nicht geklärt. Die erste Meldung kam bei der Bundespolizei um 4.52 Uhr an.
Die Streckensperrung wurde um 8.47 Uhr aufgehoben, informierte eine Sprecherin am Vormittag. Das Todesermittlungsverfahren geht an die Landespolizei über. Der Ort des Geschehens lag wenige Hundert Meter östlich des Bahnhofs Fangschleuse, also in Richtung Hangelsberg.
Noch gegen 8 Uhr war die Streckensperrung in der DB-App nicht angezeigt. In Erkner verließ gegen 9.15 Uhr ein Ersatzbus den Bahnhof und fuhr durch bis Fürstenwalde, ohne Halt in Fangschleuse oder Hangelsberg. Aktuell dauern die Einschränkungen weiter an. Noch gegen 10 Uhr stand eine große Menschenmenge am Bahnhof Fürstenwalde und wartete auf einen Zug, der dann schon wieder durchfahren sollte.

Ausfall RE1 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder): Warten auf den Zug: Menschenmenge am Bahnhof Fürstenwalde, kurz vor 10 Uhr.
Joachim EggersIn der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche – außer, die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Sollten Sie selbst das Gefühl haben, dass Sie Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.
