RE1 und Anschlag auf Tesla
: Die Bahn zwischen Berlin und Frankfurt rollt wieder

UPDATE Beim RE1 der Odeg gab es nach dem Brandanschlag auf Tesla und Bahn Probleme. Mittlerweile rollen die Züge zwischen Berlin, Erkner, Fürstenwalde und Frankfurt (Oder) wieder normal.
Von
Christian Heinig,
dpa
Erkner
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RE1 am Bahnhof Erkner: Die Odeg kündigt die nächsten Ausfälle an.

RE1 am Bahnhof Erkner

RE1 am Bahnhof Erkner: Wegen des Kabelbrandes in Wuhlheide kam es zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) zu Problemen.

Christian Heinig
  • Brandanschlag auf Tesla und Bahn verursacht Probleme beim RE1.
  • Züge zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) betroffen.
  • Keine Halte in Ostkreuz, Ostbahnhof und Alexanderplatz.
  • Fahrgäste sollen alternative Reisemöglichkeiten nutzen.
  • Normaler Betrieb voraussichtlich ab Samstag wieder möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auch zwei Tage nach dem Kabelbrand in Wuhlheide, der offenbar auf einen gezielten Anschlag gegen Tesla und die Deutsche Bahn zurückgeht, gab es weiter Probleme beim RE1 zwischen Berlin, Erkner, Fürstenwalde und Frankfurt (Oder).

Die Züge konnten auch am Freitag (14.2.) weiter nicht ihre gewohnte Route nehmen. Zudem kam es zu Verspätungen und Ausfällen. Betroffen davon waren auch zahlreiche Mitarbeitende der sogenannten Gigafactory Grünheide, die den RE1 für den Arbeitsweg zum Tesla-Werk nutzen.

RE1 fährt seit Samstagmorgen wieder im Regelbetrieb

Doch mit Betriebsbeginn am Samstagmorgen sei der Regelbetrieb wieder aufgenommen worden, sagte eine Bahnsprecherin. Die Schäden seien am Freitagabend behoben worden. Lediglich ein Gleis bleibe für Aufräumarbeiten noch gesperrt. Das habe auf den Verkehr jedoch keinen Einfluss.

Nach dem Brand am Mittwoch waren auf den Regionalbahnlinien RE2, RE7, RB 21 und RB 23 Züge ausgefallen oder mussten umgeleitet werden. Auch der Fernverkehr war nach der mutmaßlichen Brandstiftung beeinträchtigt: Betroffen waren Verbindungen des Eurocity von Berlin über Frankfurt (Oder) nach Polen.

Zusätzliche Ausfälle zwischen Erkner und Frankfurt (Oder)

Zusätzlich zu den Folgen des Kabelbrandes gab es beim RE1 weitere Einschränkungen. So kam es am Freitagvormittag zu kurzfristigen Ausfällen. Schuld waren Weichenstörungen auf der Umleitungsstrecke, wie eine Sprecherin sagte.

Am Freitagmittag fiel zudem die Zugverbindung um 12.49 Uhr von Erkner nach Frankfurt (Oder) aus. Der Grund hier: eine verspätete Bereitstellung des Zuges. Weitere Ausfälle betrafen die Abfahrtzeiten 14.22 Uhr in Frankfurt (Oder) und 15.10 Uhr in Erkner. Hier war jeweils kurzfristiger Personalausfall schuld, wie es auf der Störungsseite der Odeg hieß.

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