Es war eine ganz besondere Sommer-Challenge: Elke Schönhardt und Doris Orner, Nic Rohmann (alle aus Berlin) und der Fürstenwalder Dirk Koch hatten sich vorgenommen, die Spree von der Großen Tränke bei Fürstenwalde bis hin zur Mündung in den Dämeritzsee in Erkner zu durchschwimmen. Fünf Etappen, zwischen fünf und acht Kilometer lang, hatte Rohmann, Vorsitzender des Vereins Multisport LOS zusammengestellt – am Freitag hat das Quartett den letzten Abschnitt vom Zeltplatz Jägerbude bis zur Erkneraner Strandbar bewältigt.
Die etwa 18 Grad warme Spree erwies sich erwartungsgemäß als ruhiges Gewässer, „aber natürlich mit einer spürbaren Strömung. Mal mehr, da, wo der Fluss einen größeren Bogen macht, etwas weniger“. Das mit den Pflanzen sei für die Schwimmer aber manchmal schon gewöhnungsbedürftig“, sagt der 53-jährige Rohmann lachend.
Der letzte Abschnitt war ein sehr flacher. „Wenn die ersten Häuschen näher kommen, ist das schon idyllisch. Aber der Dämeritzsee ist dann noch mal richtig hart“, betonen die beiden Berlinerinnen. Begleitet wurden die Vier im offenen Wasser von Marko Manthey, Chef der Badebar, auf einem SUP-Board, nach zwei Stunden und elf Minuten hatten sie das Ziel ihrer Sommer-Challenge erreicht.
Auf einzelnen Etappen waren sie weiteren Schwimmern, Mitgliedern und Freunden des Vereins begleitet worden. „Auf jeden Fall werden wir im nächsten Jahr zumindest noch mal einen Abschnitt angehen, wahrscheinlich den zwischen Neu Hartmannsdorf und Jägerbude“, verspricht Nic Rohmann. „Und vielleicht sind ja noch ein paar Leute dabei.“