Stau auf A13
: Unfall auf Autobahn bei Groß Köris – Sattelzug kracht in Leitplanke

Ein Lkw-Fahrer hat auf der Autobahn A13 in Richtung Berlin die Kontrolle verloren. Mittlerweile ist eine Spur wieder frei. Doch die Bergungsarbeiten dauern noch an.
Von
Leonard Palm
Groß-Köris
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Symbolbild - Polizei sichert Unfallstelle: ARCHIV - 12.06.2017, Bayern, Günzburg: Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle. (zu dpa: «14 Verletzte bei Unfall auf der A3») Foto: Stefan Puchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auf der A13 hat es bei Groß Köris und Schwerin (Brandenburg) einen schweren Unfall gegeben.

Stefan Puchner/dpa

Wer am Montagmorgen (08. Juli) von der Lausitz aus in Richtung Berlin fuhr, geriet auf der Autobahn A13 in einen langen Stau. Die Autobahn bei Groß-Köris in Richtung Berlin war zeitweise gesperrt. Mittlerweile gab die Polizei eine Spur wieder frei, doch noch immer (Stand 8 Uhr) müssen Pendler mit Verzögerungen von mindestens einer halben Stunde, wenn nicht deutlich länger, rechnen.

Gegen 6.21 Uhr hatte ein Lastwagenfahrer die Kontrolle über seinen Sattelzug verloren und war in die Leitplanke gekracht. Mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Autobahnpolizei rückten daraufhin aus. Der 59-jährige LKW-Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt, wurde jedoch trotzdem mit einem Rettungswagen von der Unfallstelle gebracht.

Spezialkran soll Betonteile auf A13 bergen

Nun werden die Betonteile, die der Sattelzug geladen hatte, geborgen. Außerdem wurde ein Spezialkran angefordert. Dieser wird in der nächsten Zeit an der Unfallstelle eintreffen, was nach Angaben der Pressestelle der Polizeidirektion Süd in Cottbus zu weiteren Einschränkungen im Verkehr führen kann. Von der Ladung gehen entgegen anderslautender Meldungen keine Gefahren aus, wie die Polizei nachdrücklich betont.

Eine mögliche Ausweichroute für Pendler bedeutet die Ausfahrt Teupitz, um dann bei Bestensee wieder auf die A13 zurückzukehren.