Stichwahl: Bürgermeister verärgert über Fake-News

Ein Blick auf ein Smartphone mit den verschiedenen Social Media Apps, wie Facebook, Instagram, YouTube und WhatsApp.
dpa/Yui MokNach seinem Sieg in der Bürgermeister-Stichwahl hat sich Thomas Schwedowski, altes und neues Ortsoberhaupt von Gosen-Neu Zittau, verärgert über Falschbehauptungen in sozialen Netzwerken über ihn gezeigt. Schwedowski hatte die Stichwahl am Sonntag unerwartet knapp mit 54,6 Prozent der Stimmen für sich entschieden. Der Sozialdemokrat verwies zur Erklärung auf die niedrige Wahlbeteiligung; dabei habe er noch am Freitag und Sonnabend Flyer verteilt.
Kritisch äußerte sich Schwedowski über Wortmeldungen auf Facebook. Dort war die Rede von Stillstand beim Spielplatz für die Kita Rappelkiste und bei Spielgeräten für die Grundschule. Das entspreche nicht der Wahrheit. Ausdrücklich wies Schwedowski darauf hin, dass nicht seine Konkurrenten im Rennen um das Ehrenamt des Bürgermeisters sich so über ihn geäußert hätten, aber Unterstützer von ihnen.
„Ich bin dankbar dafür, dass ich gewählt worden bin und dass die überwiegende Zahl der Bürger die sachliche Arbeit schätzt“, sagte der Beamte der Deutschen Rentenversicherung. Ein großer Dank gehe auch seine Familie und seine Unterstützer.
Am Dienstag nächster Woche wird die neu gewählte Gemeindevertretung zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammentreten. Weil Schwedowski auch auf der Liste für die Gemeindevertretung gestanden hatte, wird an seiner Stelle Sven Mentzel von der SPD nachrücken.je
