Der Streik der Lokführer-Gewerkschaft (GDL) führt am Mittwoch und Donnerstag (11. und 12. August) auch zu massiven Beeinträchtigungen bei der Berliner S-Bahn. Es gibt aber einen Ersatzfahrplan. Darunter fällt auch die S3, die ab Erkner verkehrt.

20-Minuten-Takt bis Ostbahnhof

Die Züge sollen bis Ostbahnhof rollen, teilte die Bahn-Tochter mit. Geplant ist, einen 20-Minuten-Takt anzubieten – zur Spätverkehrszeit dann zumindest einen 40-Minuten-Takt. Streikbedingt könne es aber auch kurzfristig zu Veränderungen kommen, heißt es.

Ring-Bahn fällt komplett aus

Auf anderen Linien sind die Änderungen gravierender. Bei der Ringbahn (S41 und S42) fallen zum Beispiel sämtliche Züge aus. Auch nach Wartenberg (S75) und Spindlersfeld (S47) sowie Spandau entfallen die S-Bahnen während des Streiks. Der BER in Schönefeld (S9) und Königs Wusterhausen im Süden (S46) werden dagegen bedient.

Zugausfälle beim RE1

Der Regionalverkehr ist vom Streik ebenfalls betroffen. Beim RE1 fallen zwischen Berlin, Erkner, Fürstenwalde und Frankfurt (Oder) zahlreiche Züge aus. Auch hier gibt es einen Ersatzfahrplan, der online abgerufen werden kann.

Nur eine Verbindung am Abend nach Berlin

Demnach sollen am Morgen unter anderem um 6.38 Uhr, 8.38 Uhr und 11.38 Uhr Züge, die aus Frankfurt kommen, ab Erkner Richtung Berlin fahren. Am Abend wird es nur um 18.38 Uhr eine Verbindung von Erkner nach Berlin geben. In Richtung Frankfurt soll ab Erkner vormittags zu folgenden Zeiten ein RE1 fahren: 6.24 Uhr, 10.54 Uhr und 11.54 Uhr; abends dann um 17.24 Uhr, 19.24 Uhr und 20.24 Uhr. Vormittags sollen zwischen Erkner und Frankfurt (Oder) als Ersatz für den RE1 zudem Busse eingesetzt werden, heißt es bei der Deutschen Bahn.