Tesla Grünheide: Autobauer will Shuttle–Zug auf Elektro umstellen

Ab Sommer 2024 will Autobauer Tesla in Grünheide von einem Dieselzug auf einen batterieelektrischen Zug umsteigen.
Patrick Pleul/dpaDer US–Elektroautobauer Tesla will seinen Zugshuttle von Erkner und Berlin–Lichtenberg zur Fabrik in Grünheide auf Elektro umstellen. Ab Sommer 2024 wolle Tesla von einem Dieselzug auf einen batterieelektrischen Zug umsteigen und so auch die Anbindung des werkseigenen Bahnhofs nachhaltig gestalten. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch (12. Juni) mit. Das betreffe sowohl den Shuttle–Betrieb nach Berlin–Lichtenberg als auch nach Erkner vom Bahnhof am Werk in Grünheide aus.
Seit September 2023 bietet Tesla einen eigenen Shuttle–Zug von Erkner zur Fabrik in Grünheide an. Er soll zur Entlastung des Autoverkehrs in der Region beitragen, der mit der Fabrik gewachsen ist. Nicht nur Tesla–Beschäftigte können dort mitfahren. Seit April 2024 fährt auch ein Zug von Berlin–Lichtenberg zum Werksbahnhof von Tesla. Beide Verbindungen werden nach Angaben des Autobauers pro Tag von mehr als 3500 Menschen genutzt.
Mehrzahl der rund 12.000 Tesla-Mitarbeiter kommt aus Berlin
Die neuen Elektrozüge sollen in Zusammenarbeit mit einer Tochterfirma von Siemens Mobility, Smart Train Lease, und der Niederbarnimer Eisenbahn eingesetzt werden. Bevor sie losrollen, wird der Shuttle–Zug nach Angaben von Tesla für eine kurze Übergangszeit nicht verkehren. Wie lang diese Zeitspanne ist, stand zunächst nicht fest.
Tesla hat seine Fabrik in Grünheide im März 2022 eröffnet. Nach Unternehmensangaben arbeiten dort rund 12.000 Menschen, die Mehrzahl kommt aus Berlin. Der Autobauer will sein Fabrikgelände wegen eines Güterbahnhofs und Logistikflächen erweitern und zudem die Produktion auf dem bestehenden Gelände ausbauen.
