Tesla in Grünheide: Gefährliche Stoffe in Gigafactory ausgetreten – Person verletzt

Tesla in Grünheide: Auf dem Gelände der Gigafactory sollen gefährliche Stoffe ausgetreten sein. Die Werkfeuerwehr ist im Einsatz. (Symbolbild)
Dennis Lloyd Brätsch- Gefahrstoffaustritt in Teslas Gigafactory in Grünheide; eine Person verletzt.
- Einsatz der Werkfeuerwehr und Rettungskräfte gegen 12:15 Uhr.
- Giftige Dämpfe verursachten Verletzungen; Details noch unklar.
- November: Vorheriger Gefahrguteinsatz in der Batterieproduktion ohne Verletzte.
- Werkfeuerwehr wickelt Einsatz eigenständig ab.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Alarm für die Werkfeuerwehr des US-Autobauers Tesla in Grünheide am Dienstagnachmittag (14. Januar). In der Gigafactory, die sich direkt an der Autobahn A10 befindet, soll eine Person verletzt worden sein. Auch Rettungskräfte aus dem Landkreis Oder-Spree waren auf dem Werksgelände an der L38 im Einsatz.
Nach Informationen, die dem Nachrichtenportal vorliegen, sind Rettungswagen und Notarzt gegen 12.15 Uhr von der Werkfeuerwehr der Gigafactory angefordert worden. Aus Feuerwehrkreisen war zu erfahren, dass mindestens ein Mensch durch giftige Dämpfe Verletzungen erlitten habe.
Werkfeuerwehr von Tesla im Gefahrguteinsatz
Weitere Einzelheiten zu dem Gefahrguteinsatz lagen am Dienstag zunächst nicht vor. Die zuständige Regionalleitstelle Oderland verwies auf den Landkreis Oder-Spree. Sprecherin Karolin Ring teilte mit: „Die Werkfeuerwehr wickle den Einsatz eigenständig ab. Details dazu kann ich Ihnen nicht nennen, weil uns keine vorliegen.“ Inzwischen ist klar, dass eine thermische Reaktion einer Batteriezelle in einem Labor auf dem Tesla-Werk in Grünheide den Feuerwehreinsatz ausgelöst hat.
Wie das Landesamt für Umwelt (LfU) in Brandenburg mitteilte, habe eine Mitarbeiterin wegen einer Rauchentwicklung vorsorglich zum Betriebsarzt gemusst. Sie sei aber nicht ins Krankenhaus gekommen, so der Sprecher des LfU.
Die Werkfeuerwehr habe vorsichtshalber das Labor sowie zwei umliegende Labore und ein Büro geräumt. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Nachbarschaft oder die Umwelt, wie es hieß. Tesla äußerte sich bislang nicht zu dem Vorfall.
Nach Medienberichten soll es bereits im November vergangenen Jahres zu einem Gefahrguteinsatz in der Batterieproduktion gekommen sein. Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr hätten mehrere Liter Elektrolyt beseitigen müssen. Verletzte soll es laut dem Medienbericht nicht gegeben haben.
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