Auf der Autobahn A10 hat sich am Dienstagmittag (20.12.) ein schwerer Unfall ereignet. Nach ersten Erkenntnissen war ein Kleinwagen direkt an der Anschlussstelle Erkner unter einer Lkw geraten. Eine Person sei eingeklemmt worden, hieß es von der Leitstelle Oderland. Der Fahrer des Kleinwagens, ein 79-jähriger Mann, zog sich dabei tödliche Verletzungen zu, wie die Polizeidirektion auf Nachfrage mitteilte.
Die Autobahn wurde wegen des Unfalls kurz nach 12.30 Uhr in Fahrtrichtung Freienbrink und Dreieck Spreeau gesperrt. Es bildete sich ein langer Stau, der zeitweise bis Rüdersdorf zurückreichte. Die Fahrzeuge mussten in Erkner von der Autobahn A10 herunter geleitet werden. Gegen 14 Uhr gab die Autobahnpolizei eine Fahrspur wieder frei. Gegen 15.30 Uhr normalisierte sich der Verkehr langsam wieder.

Polizisten leisten Ersthilfe

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Der schwer verletzte Fahrer wurde zunächst von Polizisten, die zufällig an der Unfallstelle vorbeikamen, aus dem Auto befreit und erstversorgt. Anschließend übernahmen Notarzt und Rettungssanitäter. Doch die Verletzungen waren zu schwer. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.
Unfall: Die A10 musste zwischen Erkner und Freienbrink voll gesperrt werden.
Unfall: Die A10 musste zwischen Erkner und Freienbrink voll gesperrt werden.
© Foto: Dennis Lloyd Brätsch

Feuerwehr mit Problemen – keine Rettungsgasse

Neben der Freiwilligen Feuerwehr aus Erkner wurden auch Kräfte aus Rüdersdorf zu dem Unfall auf der A10 alarmiert. Sie hatten allerdings Schwierigkeiten, zum Einsatzort zu kommen, weil auf der A10 an einigen Stellen keine richtige Rettungsgasse gebildet wurde.
Keine Rettungsgasse: Die Feuerwehr aus Rüdersdorf hatte Probleme, zum Einsatzort zu kommen.
Keine Rettungsgasse: Die Feuerwehr aus Rüdersdorf hatte Probleme, zum Einsatzort zu kommen.
© Foto: Dennis Lloyd Brätsch
Blockiert: Feuerwehr-Kräfte aus Rüdersdorf müssen aussteigen, damit ein Lkw-Fahrer den Weg zum Einsatzort freimacht.
Blockiert: Feuerwehr-Kräfte aus Rüdersdorf müssen aussteigen, damit ein Lkw-Fahrer den Weg zum Einsatzort freimacht.
© Foto: Dennis Lloyd Brätsch