Auf der Autobahn A10 zwischen Erkner und Freienbrink ist es am Mittwoch (16. November) zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Tesla und einem weiteren Pkw gekommen. Die Rettung der zwei involvierten Personen gestaltete sich schwierig und es war ein Hubschrauber nötig.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten Probleme an die Unfallstelle zu gelangen, da keine Rettungsgasse gebildet wurde. Laut ersten Angaben wurde ein Pkw der Marke Tesla gegen eine Leitplanke geschleudert. Die Feuerwehr musste dieses mithilfe einer Seilwinde lösen. Außerdem war der Hubschrauber Christoph 49 im Einsatz.

Cottbus

Bei dem Unfall auf der Autobahn A10 seien zwei Personen verletzt worden. Beide wurden nach Bad Saarow ins Klinikum gebracht, um versorgt werden zu können.

Autobahn A10 zeitweise gesperrt

Während des Rettungseinsatzen kam es zu einer Vollsperrung der A10. Mittlerweile wird der Verkehr langsam über den Standstreifen geleitet. Laut ADAC staut sich der Verkehr auf fünf Kilometer. Auch auf Umfahrungen, etwa in Erkner, kam der Verkehr nur im Schrittempo voran. Erst gegen 16 Uhr ging es wieder flüssiger voran.
Seilwinde kommt zum Einsatz: An dem Unfall auf der A10 war auch ein Fahrzeug der US-Marke Tesla beteiligt. Die Feuerwehr musste bei der Bergung einiges beachten.
Seilwinde kommt zum Einsatz: An dem Unfall auf der A10 war auch ein Fahrzeug der US-Marke Tesla beteiligt. Die Feuerwehr musste bei der Bergung einiges beachten.
© Foto: Sven Schuster

Tesla beteiligt – Feuerwehr baut Batterie aus

An dem Unfall, der sich in unmittelbarer Nähe zur Gigafactory Grünheide ereignet hatte, war auch ein E-Auto des US-Herstellers Tesla beteiligt. Laut Augenzeugen soll das Fahrzeug vom Typ Model Y sehr schnell unterwegs gewesen sein. Die Feuerwehr musste es mit einer Seilwinde wegziehen. Zudem wurde die Batterie ausgebaut.