Veranstaltungstipp: Abend über das Geheimnis Gosener Berge

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pixabayEs geht um die Nutzung der Gosener Berge, die in den 1980er Jahren zum Ausbildungsort der DDR-Auslandsspionage aufgebaut wurden. Für die Bewohner des kleinen Orts war das Gelände gesperrt, zahlreiche Gerüchte rankten sich darum.
„Rückblick ohne Groll“
Im 30. Jahr nach der Maueröffnung gestaltet der Heimatverein diesen Rückblick in die jüngere Gosener Geschichte „aus nüchternem Interesse, getragen vom Wunsch nach Erfahrung und dem Willen zu wissen, ohne alten Groll, aber vielleicht mit einem Lächeln“, heißt es in der Einladung. Wie der Vorsitzende des Heimatvereins, Bernd Hüning, sagt, werden sich bei der Veranstaltung mehrere Vortragende abwechseln, unter anderem wird der Bauleiter des Objekts erwartet. Mit historischen Dokumenten soll beleuchtet werden, inwiefern die Bezeichnungen „Erholungsobjekt“, „Kombinat“, „Bunker“ und „Hochschule“ zutreffen, auch die Konflikte im Ort werden angesprochen.
Die Veranstaltung findet ab 18 Uhr im Kinosaal statt, empfohlen wird warme Kleidung. Snacks und Getränke stehen bereit. Der Eintritt ist frei, Spenden nimmt der Heimatverein aber gern entgegen. Ab 17 Uhr gibt es im 15-Minuten-Takt einen Shuttle von der Ortsmitte an; Anmeldung unter Tel.: 0172 4984398 bei Gerhard Schnuppe.
