Vermisster am Dämeritzsee
: Wasserrettung am Rathaus Erkner

Am Rathaus Erkner haben Einsatzkräfte der Feuerwehr einen Mann im Wasser gesucht. Der Vermisste tauchte später auf – jedoch nicht wie vermutet im Dämeritzsee.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Erkner
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Einsatzkräfte der Feuerwehr suchten nach einem vermissten Mann auf dem Dämeritzsee in Erkner.

Dennis Lloyd Brätsch

In Erkner hat ein nächtliches Badeerlebnis im Dämeritzsee für einen größeren Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Ein Mann hatte sich am frühen Sonntagmorgen (20. August) dazu entschieden, am Rathaus ins Wasser zu gehen. Als seine Freunde ihn nicht mehr finden konnten, wählten sie den Notruf. Nach einer ausgedehnten Suchaktion fanden die Einsatzkräfte den Mann – jedoch nicht wie gedacht im Dämeritzsee.

Eingegangen war der Notruf gegen 2 Uhr nachts in der Regionalleitstelle Oderland, nachdem Freunde den Mann vermissten. Auch an der Wasseroberfläche konnten sie ihn nicht mehr sehen.

Feuerwehr sucht mit Booten, Tauchern und Drohne

Die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Erkner begannen wenig später mit den Suchmaßnahmen auf dem See. Ein Feuerwehrboot aus Woltersdorf und die Feuerwehr-Drohne aus Vogelsdorf unterstützten die Suche nach dem Mann.

Einsatzkräfte der Feuerwehren Erkner und Woltersdorf suchten die Wasseroberfläche mit Booten ab. Aus Vogelsdorf rückte eine Drohne an. Die Feuerwehrtaucher aus Grünheide sollten ebenfalls zum Einsatz kommen.

Dennis Lloyd Brätsch

Während der fast zweistündigen Suchaktion waren die Freunde des vermissten Mannes durch einen Seelsorger betreut worden. Feuerwehrtaucher aus Grünheide und ein Hubschrauber der Polizei waren ebenfalls in die Suchmaßnahmen involviert.

Mann taucht plötzlich wieder auf

Doch noch bevor die Taucher zum Einsatz kommen konnten, stand der Vermisste plötzlich neben Einsatzleiter René Rieck. Wie der Erkneraner Stadtbrandmeister auf Nachfrage mitteilte, war der Vermisste wohlauf.

Vermutlich sei der Mann über den See geschwommen und habe sich daraufhin zu Fuß auf den Rückweg gemacht. Die genauen Umstände waren am Morgen allerdings noch nicht geklärt.