Volleyball: Auswärtssieg nach verspäteter Anreise
Die Volleyballer der TSGL Schöneiche haben ihr letztes Auswärtsspiel der Saison in der Dritten Liga Nord beim VfL Pinneberg nach klar verlorenem ersten Satz noch mit 3:1 (14:25, 25:16, 25:21, 26:24) gewonnen. Es war für die Mannschaft von Trainer Jürgen Treppner der sechste Sieg im zehnten Spiel in fremder Halle, die damit ihren dritten Platz behauptete. Der Erfolg der Gäste beim Tabellen-fünften war hochverdient.
Zwar waren die Randberliner nach einer abenteuerlichen Anreise bei ihrer Ankunft in derPinneberger Jahn-Halle nordwestlich von Hamburg spät dran und fanden so zunächst schwer ins Spiel. Spätestens mit dem Beginn des zweiten Satzes aber hatte die TSGL ihren Rhythmus gefunden, übernahm mehr und mehr das Kommando, gewann die beiden nächsten Durchgänge deutlich.
Im vierten Satz hätten die Schleswig-Holsteiner dem Spiel vielleicht noch mal eine Wende geben und zumindest einen Punkt sichern können, ließen aber gleich drei Satzbälle ungenutzt. „Unterm Strich haben wir keine Lösung gegen das Spiel der Schöneiche gefunden“, resümierte VfL-Trainer Sven Klieme selbstkritisch.
Zum MVP der Schöneicher kürte er Diagonalspieler Kevin Meusel – es war dessen vierte Nominierung in dieser Saison –, Treppner erkor Lars Lydorf als wertvollsten Akteur der Pinneberger aus. Der Oldie absolvierte nach mehr als 19 Jahren sein letztes Spiel für die Pinneberger Volleyballer.