Volleyball: Mit viel Mathematik zum Titel
Anders herum: Lag eine Mannschaft zum Zeitpunkt des Abbruchs zwar auf einem Abstiegsplatz, hätte aber theoretisch noch genug Punkte sammeln können, um diesen zu verlassen, verbleibt sie in der entsprechenden Spielklasse. Eine Relegations soll es laut Beschluss des Vorstandes des BVV nicht geben.
Acht Punkte Rückstand
Die Volleyballerinnen des VSV Grün-Weiß Erkner, in der Vorsaison aus der Regional- in die Brandenburgliga abgestiegen, müssen die höchste Spielklasse des Landes gleich wieder verlassen. Die Randberlinerinnen waren bei nur noch zwei ausstehenden Spielen mit 15 Punkten Neunter und Letzter, der VSB offensiv Eisenhüttenstadt weist als Siebter 23 Zähler auf und wäre von den Grün-Weißen nicht mehr einzuholen gewesen. Gleiches gilt für den 1. VC Herzberg (16), der ebenfalls in die Landesliga absteigen muss. In der BB-Liga der Männer ereilt dieses Schicksal den TKC Wriezen II, der damit in der kommenden Saison in der Süd-Staffel Gegner der Erkneraner sowie von Pneumant Fürstenwalde ist.
Männer der TSGL III steigen auf
Derweil findet das beschriebene Rechenexempel auch am anderen Ende der Tabelle Anwendung: Alle Mannschaften, die zum betreffenden Zeitpunkt auf einem Aufstiegsplatz rangierten oder aber diesen noch hätten erreichen können, sind zum Aufstieg berechtigt. Deshalb rücken sowohl die TSGL Schöneiche III (43) als auch der VC Teltow/Kleinmachnow (41) als Tabellenerster und -zweiter der Landesliga Süd in die Brandenburg-Liga auf, während der Drittplatzierte, die BSG Stahl Eisenhüttenstadt (38), die Mannschaft komplett aus dem Spiel-betrieb zurückzieht.
Maximal zwölf Mannschaften
Teilweise gibt es so drei Aufsteiger, allerdings wird die maximale Staffelstärke für die kommende Saison auf zwölf Mannschaften begrenzt. Vereine, die ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen wollen, müssen den Verzicht bis zum 1. Mai gegenüber Landesspielwart Rainer Moldenhauer schriftlich bekunden.