Weihnachten bei Alida Kurras
: So verbringt der Big-Brother-Star aus Eichwalde die Feiertage

Alida Kurras aus Eichwalde gewann vor 24 Jahren die TV-Reality-Show „Big Brother“. Ihr großer Hauptgewinn ist heute die Familie. Wie sie Weihnachten 2024 feiert.
Von
Jana Scholz
Eichwalde
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Alida Kurras hat die Top 3 knapp verpasst. Sie ist auf Platz vier von Promi Big Brother 2024.

Die heute 47-jährige Alida Kurras aus Eichwalde hat im Jahr 2024 an der Sat.1-Show Promi Big Brother teilgenommen. Geschafft hat sie es ins Finale, doch letztendlich hat die Moderatorin nur den vierten Platz der Reality-Show belegt.

Joyn/Willi Weber
  • Alida Kurras, 47, feiert Weihnachten 2024 mit ihrer Familie, nachdem sie 2024 bei "Promi Big Brother" Platz 4 erreichte.
  • Weihnachten ist für Alida emotional, da ihr Vater 2021 kurz vor Heiligabend an Darmkrebs starb.
  • Traditionen wie "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" und Kartoffelsalat mit Würstchen werden gepflegt.
  • Alida hat keine konkreten TV-Pläne für 2025 und bleibt Channel 21 treu.
  • Instagram nutzt sie nur wegen "Big Brother".

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Seit 24 Jahren ist Alida Kurras mehr oder weniger eine Person des öffentlichen Lebens. Meistens eher mehr, wenn man bedenkt, dass die Frau aus Eichwalde (Dahme-Spreewald) seit ihrem Gewinn bei der Mutter des Reality-Fernsehens, Big Brother, im Jahr 2000 niemals mehr etwas anderes gemacht hat als TV.

Im Jahr 2024 kehrte Alida noch einmal für die Promi-Version der Sendung zurück in den Container, der ihr damals den Karriereweg ebnete. Kurz vor Weihnachten lässt die Reality-Pionierin nochmals das Jahr Revue passieren. Was für die Moderatorin am meisten zählt, ist die Familie und ihr Hauptgewinn ist es, gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen.

Darmkrebs: Alida Kurras verlor ihren Vater kurz vor Weihnachten

Weihnachten ist für die 47-jährige Eichwalderin ein besonderes Fest, das mit Traurigkeit verbunden ist. Im Jahr 2021 starb ihr Vater drei Tage vor Heiligabend an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Sie sagt: „Mein Vater hat Weihnachten geliebt, und er hat das zelebriert. Erst wenn er die Glocke läutete, durften wir damals die Tür zum Wohnzimmer öffnen und zum ersten Mal den geschmückten Weihnachtsbaum sehen.“ Zwischen Freude und Lichterglanz schwingt dennoch der Schmerz über den Verlust mit.

Doch Papa Kurras ist natürlich im Herzen dabei. Und so wird Alida dieses Jahr den Heiligabend bei sich ausrichten. Am Vormittag schaut sie den Klassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, erst dann wird mit bunten Kugeln aus aller Welt der Baum geschmückt und anschließend die Geschenke darunter verteilt. Das Glöckchen läutet die familiäre Kaffeerunde ein, wo sich Groß und Klein auf den Christstollen stürzen und erst im Anschluss daran die Geschenke auspacken dürfen.

Weihnachtstraditionen sind wichtig, schon für die Erinnerung

Und gerade, weil Traditionen ein ganz besonderes Gefühl vermitteln, gibt es zum Abendessen Kartoffelsalat, Würstchen und: „Einen Grog! Den haben wir schon immer getrunken; mein Papa mochte das sehr“, sagt Alida. Und auch sonst ist Weihnachten bei den Kurras' ein traditionell friedliches Fest. „Bei uns ist es nie laut – ist ja Weihnachten“, erzählt die TV-Frau aus Eichwalde. Doch auch wenn ein großer Teil ihres Herzens am 24. Dezember traurig ist, bringen die strahlenden Kinderaugen die Freude zurück. „Es macht Spaß, zu sehen, wie viel Freude die Kinder haben“, sagt sie.

Alida Kurras beim „Big Brother“-Finale 2010: ARCHIV - 08.08.2010, Nordrhein-Westfalen, Köln: Alida Kurras moderiert am frühen Dienstagmorgen (10.08.2010) in Köln-Ossendorf das Finale der zehnten Staffel der Fernsehshow "Big Brother". Sie nimmt 2024 wieder teil. (zu dpa: ««Promi Big Brother»-Cast: BB-Legende gesellt sich zu «Balko»») Foto: Jörg Carstensen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Eichwalderin Alida Kurras wurde durch Big Brother berühmt. Seit ihrem Sieg im Jahr 2000 ist sie der TV-Branche treu geblieben. Sie moderierte damals unter anderem selbst das Reality-Format Big Brother, heute steht sie mehrmals in der Woche in Hannover für Channel21 vor der Kamera.

Jörg Carstensen/dpa

Am ersten Weihnachtsfeiertag geht es ebenso so klassisch zu. „Es gibt bei uns Gans und Ente, dazu Rotkohl und Thüringer Klöße. Meine Mutter kommt aus Thüringen, und da gibt es einfach die besten Klöße“, lacht Alida. „Allerdings schaffen wir meistens nie die Nachspeise, weil wir einfach so viel vom Weihnachtsgeflügel essen, dass dann die Nachspeise leider entfallen muss.“

Macht Alida im Jahr 2025 mehr Reality-TV?

Dass Alida noch einmal an Big Brother teilnimmt, war für sie eigentlich schon lange klar. „Ich habe immer mal geliebäugelt noch mal mitzumachen, und es wurde auch immer wieder gefragt, ob ich nicht wollen würde“, erzählt sie. Schon allein, weil ihre Wurzeln in dem TV-Format liegen. „Ich habe immer gesagt, wenn ich noch mal was mache, dann wäre es nur das. Weil da komme ich her.“ Doch so wirklich zeitlich gepasst hat es für sie nicht. 2024 war das anders. Ihre Tochter ist nun etwas größer und verstand, dass Mama auf eine längere Dienstreise musste. Und diese hat Alida auch nicht frühzeitig abgebrochen. Sie zog als erste in den TV-Knast und mit als letzte Kandidatin im Finale – sie erreichte Platz 4 – wieder aus.

Für das Jahr 2025 hat Alida noch keine konkreten TV-Pläne. Zumindest nicht, was das sogenannte Trash-TV angeht. In den „Dschungel“ zieht sie nichts, „Love Island“ ist auch nicht wirklich das Richtige und auch Spiele am Strand von Thailand bei „Kampf der Realitystars“ locken die Brandenburgerin nicht hinter dem Ofen vor. „Wenn ich ehrlich bin, bin ich auch glücklich, so wie es gerade ist. Ich habe meinen festen Sendestrecken bei Channel 21 – einem Homeshopping TV-Sender, bei dem Alida seit vielen Jahren moderiert – und kann mich auch nicht beschweren.“

Instagram hat sie nur wegen Big Brother

Und mit dieser Einstellung fährt sie gut. „Ich mache das, was ich kann und vor allem auch das, was ich liebe. Ich muss mich nicht in Social Media produzieren oder für mehr Sendezeit künstlich aufregen“, gibt sie entspannt zu. Bis zum vergangenen Sommer hatte Alida nicht mal Instagram, wie sie erzählt. „Damit habe ich auch nur wegen Big Brother angefangen. Aber es stecken Möglichkeiten drin. Mal schauen, was da im nächsten Jahr kommt“, sagt sie vielversprechend mit einem Augenzwinkern.