Viele können es kaum erwarten, über einen Weihnachtsmarkt zu schlendern, manch süßer oder heißer Versuchung zu erliegen, an Ständen nach kleinen Geschenken zu stöbern, weihnachtliche Musik zu hören und sich so in die beste Stimmung für die Tage bis zum 24. Dezember zu bringen.
Das Angebot dafür ist am Berliner Rand bis hin nach Fürstenwalde vielfältig. Wir geben hier einen Überblick:

Weihnachtlicher Markt am Heimatmuseum Erkner (Heinrich-Heine-Straße 17/18)

25. November, 14 bis 19 Uhr: Traditionell laden der Heimatverein Erkner und der Verein 425 Kultur Erkner dazu am Freitag vor dem ersten Advent ein. Besucher können sich mit Glühwein, Zuckerkuchen aus dem Steinbackofen, frisch gebackenen Waffeln, Grünkohl und Grillwurst auf die Vorweihnachtszeit einstimmen und an Marktständen nach Geschenken – von Kunsthandwerklichem bis zu Honig – Ausschau halten. Die „Randberliner“ und das „Eichwalder Blasorchester“ sorgen für den musikalischen Rahmen. Auf die kleinen Besucher wartet der Weihnachtsmann und um 17 Uhr ein Lampionumzug.

Lichterfest light“ auf dem Kirchvorplatz Erkner

26. November, 12 bis 22 Uhr: Neben Kinder-Riesenrad und Eisenbahn, Bastel- und Verkaufsständen darf zumindest eine kleine, aber feine Weihnachtsbeleuchtung nicht fehlen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt eine kleine Bühne mit Weihnachtsmusik, ca. 16.30 Uhr das traditionelle „Stollenanschneiden“ der Bäckerei Vetter, eine Tombola und ab 18 Uhr ein kleines Kulturprogramm. Um 17 Uhr startet der Lampion-Umzug – angeführt von der Lichterfee, Schneemann und Elch.
Weihnachtliche Stimmung in Erkner: Vor einem Jahr wurde am Vorabend des ersten Advents erneut ohne Lichterfest die opulente Beleuchtung eingeschaltet. Diesmal bleiben die Bäume dunkel,  aber es gibt wieder ein Lichterfest auf dem Kirchvorplatz.
Weihnachtliche Stimmung in Erkner: Vor einem Jahr wurde am Vorabend des ersten Advents erneut ohne Lichterfest die opulente Beleuchtung eingeschaltet. Diesmal bleiben die Bäume dunkel, aber es gibt wieder ein Lichterfest auf dem Kirchvorplatz.
© Foto: Anke Beißer

Kunst-Weihnachtsmarkt der Kulturgießerei Schöneiche (An der Reihe 5)

26./27. November, 11 bis 18 Uhr: An 24 Ständen im Haus und unter freiem Himmel können Handgemachtes, Selbsterdachtes und Kurioses bestaunt und erworben werden. Es gibt Live-Musik, der Mumpelmonster Kinderbuchverlag zaubert Kinderwünsche aufs Papier und die Siebdruck-Geschenkewerkstatt soll auf Hochtouren laufen. Über allem wird der Duft von Stollen, Glühwein und Lagerfeuer schweben, wird in der Ankündigung versprochen.

Weihnachtsmarkt im Raufutterspeicher Schöneiche (An der Reihe 1)

26./27. November, 11 bis 17 Uhr: Geboten werden zahlreiche Stände mit kleinen Geschenken für das Weihnachtsfest sowie Basteln für Kinder. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Darum kümmern sich die Schöneicher Heimatfreunde mit Kaffee und Kuchen, Suppe, Glühwein sowie Bratwurst.

Kerzen anzünden am Weihnachtsbaum in Woltersdorf (Feuerwehr-Depot, Berliner Straße 7)

25. November, ab 16.30 Uhr: Die Freiwillige Feuerwehr schenkt für die jüngere Generation Kinder- Punsch und die Erwachsenen Glühwein und Adventsbier aus. Die Alters- und Ehrenabteilung kocht in der Gulaschkanone Erbsensuppe, zudem wird gebrutzelt und gegrillt. Der Weihnachtsmann hat sein Kommen angekündigt. Und um 18 Uhr sollen die Kerzen erstrahlen.

Kirchturmfest Woltersdorf (Platz vor der Alten Schule und der St.-Michael-Kirche)

26.  November, ab 15 Uhr: Bei Glühwein und Punsch, Crepes und Waffeln, Kaffee und Kuchen, Grünkohl, Gegrilltem und vegetarischen Leckereien lässt es sich hier gemütlich auf den Advent einstimmen. Vorweihnachtliche Stände laden zum Schauen und Kaufen ein. Zur Eröffnung spielt um 15 Uhr der Posaunenchor. Der Jugendbeirat lädt um 16 Uhr zum Sternenlauf zum Kirchturmfest mit Treffpunkt in der Nachbarschaft ein – dafür gibt es überall in Woltersdorf Treffpunkte. 17 Uhr werden dann die Lichter am Weihnachtsbaum entzündet und gemeinsam Lieder gesungen.
Hochzeit für den Lichterglanz: Am Wochenende öffnen die ersten Weihnachtsmärkte am Berliner Rand. Nach der Corona-Zwangspause können es viele gar nicht erwarten, über stimmungsvoll geschmückte Plätze zu schlendern.
Hochzeit für den Lichterglanz: Am Wochenende öffnen die ersten Weihnachtsmärkte am Berliner Rand. Nach der Corona-Zwangspause können es viele gar nicht erwarten, über stimmungsvoll geschmückte Plätze zu schlendern.
© Foto: Philipp von Ditfurth/dpa-Bildfunk

Jubiläum für den Weihnachtsmarkt in Kagel

26. November, 14.30 bis 19 Uhr: Nach besagter Corona-Pause findet nun das 20. Weihnachtsbaumschmücken auf dem Dorfplatz statt, an dem sich seit jeher zahlreiche örtliche Vereine und Gewerbe beteiligen. Die Gäste sind eingeladen, an 20 Marktständen auf die Pirsch nach kleinen Geschenken zu gehen. Es wird für die Kinder ein Karussell und die Möglichkeit zum Pferde-Reiten geben. Zudem soll ein Traktor im Dorf kleine Runden drehen. Und natürlich schaut der Weihnachtsmann vorbei – er ist dort zu finden, wo die Leierkastenmusik spielt.

Wintermarkt in Hangelsberg am L38-Markt

26. November, 14 bis 20 Uhr: Erwartet werden hier regionalen Anbieter mit ihren Produkten. Es wird eine Feuerschale aufgestellt, es gibt wärmende Getränke, herzhafte und süßen Naschereien und vieles mehr.

Anleuchten in Freienbrink

26. November, ab 17 Uhr: Wie in den beiden Vorjahren sollen dann im ganzen Dorf die liebevoll gestalteten Dekorationen in den Vorgärten und Fenstern angehen. Die Interessengemeinschaft Freienbrink lädt zum Spaziergang durch den dann stimmungsvoll erstrahlenden Ort, zum Plausch am Gartentor und dort auch zum Verkosten von Plätzen, Glühwein, Tee und Co. ein.
Lohnender Spaziergang durch Freienbrink: In dem Grünheider Ortsteil wird am Sonnabend (25. November) "angeleuchtet" – mit Spannung wird erwartet, wie erfinderisch die Freienbrinker diesmal ihre Fenster und Vorgärten schmücken.
Lohnender Spaziergang durch Freienbrink: In dem Grünheider Ortsteil wird am Sonnabend (25. November) „angeleuchtet“ – mit Spannung wird erwartet, wie erfinderisch die Freienbrinker diesmal ihre Fenster und Vorgärten schmücken.
© Foto: Anke Beißer

Adventsmarkt in Hangelsberg

3. Dezember, 14 bis 19 Uhr, auf dem Marktplatz am Spree-Curry und in der Hauptstraße: Neben selbst gemachten Produkten wie Marmeladen und Honig werden an den Ständen auch Kunsthandwerk, Handarbeiten und Spielzeug angeboten. 14.30 Uhr gibt der Rauener Chor „Markgrafensteine“ ein Weihnachtskonzert in der Kirche, 15.30 Uhr erfreuen die Mädchen und Jungen der Kita „Waldspatzen“ die Marktbesucher. Die Feuerwehr lädt an die Feuerschale ein und vieles mehr.

Spreeauer Weihnachtsmarkt auf dem Spielplatz am Feuerwehr-Depot

3. Dezember, ab 15 Uhr: Hierfür hat der Weihnachtsmann seinen Besuch angekündigt. Kinder können Plätzchen verzieren und am Feuer Stockbrot backen. Es gibt Waffeln und andere süße Leckereien sowie Gulaschsuppe für Liebhaber deftiger Speisen. Zudem ist ein Spiele-Flohmarkt im Angebot.

Weihnachtsmarkt mit Weihnachtssingen auf dem Marktplatz Grünheide

10. Dezember, ab 14 Uhr: Der Ortsbeirat Grünheide fügt der vorweihnachtlichen Tradition in diesem Jahr ein neues Kapitel zu. Bis 19 Uhr gestalten Vereine und regionale Anbieter ein abwechslungsreiches Programm in stimmungsvoller Atmosphäre. Um 16 Uhr ist ein Weihnachtssingen mit der „Abaend“ auf dem Marktplatz geplant. Für Speis und Trank ist gesorgt.

Neu Zittauer Adventsmarkt auf dem Festplatz an der Remise (Geschwister-Scholl-Straße)

26. November, 14 bis 18 Uhr: Neu Zittauer Vereine, Hort und Kita sowie der Weihnachtsmann freuen sich auf die Besucher auf dem Platz gegenüber der Kirche. Auch hier werden diverse Verkaufsstände vertreten sein, sorgen der Jahreszeit angepasste Speisen und Getränke für eine heimelige Atmosphäre und eine gemütliche Einstimmung in die Vorweihnachtszeit.

Fürstenwalde

Weihnachtsmarkt im Museumspark Rüdersdorfer und mehr

3. und 4. Dezember, jeweils ab 10 Uhr: Der festlich geschmückte Museumspark öffnet an beiden Tagen bei freiem Eintritt seine Pforten. Es gibt jeweils Ponyreiten am Spielplatz mit Blick aufs Mühlenfließ und ein Programm mit dem Weihnachtsmann. Am Sonnabend, 12 Uhr, wird zur offiziellen Eröffnung ein riesiger Stollen der Bäckerei Friedrich angeschnitten. Stimmungsvoll wird es, wenn die über 400 Jahre alten Gemäuer wunderschön illuminiert werden. In den historischen Rumfordöfen warten Märchenfiguren auf die Kleinen, Tränklers Puppentheater unterhält mit traumhaften Geschichten. Am Sonntag können Kinder mit der Konditorin Tomke Meyn in der Schokoladenwerkstatt süße Überraschungen zaubern, bevor um 16 Uhr der Bergbauverein zur Bergandacht in die Kalkberger Kirche einlädt. 17 Uhr zieht der Verein von dort mit Fackeln – begleitet von einem Lampionumzug für alle Besucher – zum Museumspark, um mit dem Turmblasen am Rumfordofen den Markt feierlich zu beenden.
Mehr zu den Weihnachtsmärkten in Brandenburg lesen Sie auf einer Themenseite.