Weihnachtsmarkt in KW 2024
: Stromausfall überschattet Eröffnung in Königs Wusterhausen

Der Weihnachtsmarkt am Kirchplatz in Königs Wusterhausen sollte am 3. Adventswochenende Besucher anlocken. Doch zur Eröffnung gehen die Lichter aus. Das ist der aktuelle Stand.
Von
Maria Häußler
Königs Wusterhausen
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Es ist dunkel auf dem Weihnachtsmarkt in Königs Wusterhausen.

Es ist dunkel auf dem Weihnachtsmarkt in Königs Wusterhausen.

Maria Häußler
  • Weihnachtsmarkt in Königs Wusterhausen startet mit Stromausfall am 3. Adventswochenende.
  • Stromausfall beginnt am Freitag, den 13., um 15.24 Uhr; Problem durch großes Stromaggregat.
  • Besucher und Stände improvisieren mit Taschenlampen und Kerzen, Stimmung bleibt gut.
  • Stromausfall dauert über eine Stunde, Lichter gehen um 17.20 Uhr wieder an, Besucher applaudieren.
  • Technisches Problem wird von Veranstaltungsleitung bestätigt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit einem leisen Knall geht das Licht auf dem Weihnachtsmarkt am Kirchplatz in Königs Wusterhausen aus. Um 15.24 Uhr haben die Stände am Freitag, den 13. (!), plötzlich keinen Strom mehr. Dabei hat der Weihnachtsmarkt gerade erst eröffnet und sollte am 3. Adventswochenende für besinnliche Stimmung in KW sorgen. Was für ein Start.

Um das Problem zu beheben, telefonieren die Mitarbeiter anschließend hektisch den aktuellen Stand durch. Kurz funktioniert alles wieder, dann knallt es erneut. Schuld an dem Dilemma ist offenbar ein großes Stromaggregat.

Diogo Oliveira, Mitglied der Veranstaltungsleitung, spricht von einem technischen Problem. „Das ist das erste Mal, dass ich überfragt bin“, sagt er. „Leider zeigt er mir einen Fehler an und da hört mein Wissen auf“.

Das Stromaggregat zeigt einen Fehler an.

Weihnachtsmarkt in Königs Wusterhausen: Das Stromaggregat zeigt einen Fehler an.

Maria Häußler

Stromausfall dauert an: „Dann können wir ja nach Hause gehen“

Während die Veranstaltungsleitung auf einen Techniker wartet, hebt ein Vater sein Kind vom Kinderkarussell. „Es tut mir leid, dass es heute nicht geht“, sagt er. An einem Stand, an dem Abiturienten Geld für ihren Jahrgang sammeln, herrscht noch gute Laune. „Die Pommes sind jetzt noch heiß“, ruft einer der Schüler laut. „Greift zu!“ Auf der Toilette behelfen sich die Damen mit Handytaschenlampen. Sie kichern, weil das gar nicht so leicht ist.

Gegen 16 Uhr dämmert es und der Strom ist immer noch weg. An den Ständen kommen Taschenlampen und Kerzen zum Einsatz. Einige Besucher flüchten in ein Restaurant am Platz. „Wir sind sozusagen ein Notfall“, unterstreichen sie ihren Wunsch nach einem heißen Kaffee.

Ein älteres Ehepaar schlendert über den Platz. Auf den Stromausfall angesprochen, wirken die beiden überrascht. „Ach, deshalb“, sagt der Mann. „Wir haben uns schon gewundert, dass alles dunkel ist.“ Seine Frau macht große Augen und lacht. „Na dann können wir ja wieder nach Hause gehen“.

Der Stromausfall dauerte länger als eine Stunde. Erst um 17.20 Uhr gingen die Lichter wieder an, die Besucher applaudierten. Das Problem bestand allerdings weiterhin. In unmittelbarer Nähe des Aggregats kam es wieder zu Ausfällen. Der Techniker lief die Stände ab, auf der Suche nach einem Kabel oder Gerät, das die Ausfälle verursacht. Er sprach von „Unterspannung“.

Der Weihnachtsmarkt steht nur an diesem Wochenende und eröffnete am Freitag um 14 Uhr. Ursprünglich war ein Warm-up mit DJ geplant. Um 22 Uhr schließt der Markt. Am Samstag soll es von 12 Uhr bis 22 Uhr weitergehen. Am Sonntag tummeln sich die Besucher wieder ab 12 Uhr auf dem Platz, aber die Stände schließen bereits um 20 Uhr.

Der Weihnachtsmarkt in Königs Wusterhausen hat in diesem Jahr einen neuen Veranstalter. Das Veranstaltungsunternehmen „Hauptstadtkultur“ hat sich bei einer Ausschreibung der Stadt durchgesetzt.