Wirtschaft
: Stiefsohn übernimmt Löcknitz-Fischerei

Dennis Merkin tritt am Kaniswall in die Fußstapfen des überraschend gestorbenen Peter Meng.
Von
Joachim Eggers
Neu Zittau
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Symbolfoto

Pixabay

Als Geschäftsführer will Dennis Merkin, Mengs Stiefsohn, in dessen Fußstapfen treten. Seine Mutter, Mengs Lebensgefährtin Kerstin Merkin, soll Eigentümerin des Betriebs werden. Das hat Dennis Merkin auf Nachfrage der MOZ mitgeteilt.

Der 31-Jährige ist gelernter Fischwirt. „Nach zehn Jahren Hotellerie bin ich vor dreieinhalb Jahren in die Firma eingestiegen“, sagt er. Schon vor einiger Zeit sei dann der Plan gereift, dass er die Fischerei eines Tages übernehmen würde.

Acht Vollzeitstellen

„Dass es so schnell kommen würde, hat niemand geahnt“, sagt Merkin, „da hat sich nichts angekündigt.“ Der Betrieb mit acht Vollzeit-Beschäftigten bewirtschaftet mehrere Gewässer in der Umgebung, unter anderem Dämeritz-, Werl- und Peetzsee, teils auch den Seddinsee. „Der Dämeritzsee ist sozusagen unser Haussee“, sagt Merkin.

Der im Raum Erkner sehr bekannte und mit Fisch aus seinem Betrieb auch auf Märkten der Region vertretene Peter Meng war am 16. Juni, kurz nach seinem 58. Geburtstag, gestorben. An der Trauerfeier im Hangelsberger Friedwald nahmen laut Merkin mehr als 200 Menschen teil und erwiesen Peter Meng so die letzte Ehre.