Die Halle selbst wirkt sehr hoch, was der offenen, in weiß gehaltenen Dachkonstruktion, geschuldet ist. Damit bekommt das Gebäude eine gewisse Leichtigkeit. Eine breite Fensterfront lässt ordentlich Licht hinein, verstärkt den Effekt von Größe noch einmal. In der Zweifeldsporthalle kann künftig Leichtathletik und Geräteturnen trainiert werden. Basketballer, Handballer, Volleyballer, Badminton- und Tennis-Spieler können sich hier zukünftig spannende Matches liefern. Die Halle soll den Schul- und Vereinssport offenstehen.
Es gibt zwei separate Zugänge zur Halle, vier Umkleideeinheiten mit Duschen, in der Halle erlaubt ein Trennvorhang, eine räumliche Teilung. Rund 5 Millionen Euro wurden in die neue Halle investiert, knapp die Hälfte der Kosten übernahm der Landkreis.
Rund 12 Millionen Euro wurden in den vergangenen zehn Jahren am Standort verbaut. Bereits mit der Gründung des Gymnasiums im Jahr 2009 stand man mit dem Gebäude vor baulichen Problemen. Es wurde saniert, ein Erweiterungsbau errichtet und wieder saniert. In ihrer Rede erinnert Schulleiterin Bullerjahn an den holprigen Start und dankt allen Beteiligten. "Viel Mut war damals erforderlich", sagt sie. Die feierliche Hymne des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums, "O Lux Gloriosa" wird gemeinschaftlich gesungen und dann können sich die gerade dort lernenden Schüler, jene die dort einmal unterrichtet werden möchten und jene von einst, die neue Halle ansehen. "Schade", sagen ein paar junge Frauen. Sie gingen hier einmal zur Schule, verraten sie, und hätten sich eine solche Sporthalle schon damals gewünscht.
Für die derzeit 566 Schülern am Gymnasium, dass übrigens 2012 seinen Namen erhielt, ist die neue Sporthalle gewiss eine Bereicherung.