Fast 6 Millionen Euro hat das neue Gebäude die Gemeinde gekostet, wobei 2,4 Millionen Euro durch Fördermittel gedeckt wurden. Der Bau blieb damit nicht nur im Zeit- sondern auch im Kostenrahmen. Entstanden sind auf drei Geschossen zehn Klassenräume und sechs Gruppenräume mit Sanitäranlagen, dazu eine Verwaltungseinheit mit Lehrerzimmer, Sekretariat, Räumen für Schul- und Hortleitung und ein Krankenzimmer. Das Sekretariat wurde so platziert, dass es in der Sichtachse zum Eingang liegt. Mit dem Erweiterungsbau wurde die Schule an der Steinschneiderstraße auch barrierefrei. Ein integrierter Fahrstuhl und der Übergang in alle Ebenen des bereits vorhandenen Baus sorgen dafür. Auch bei der Außengestaltung wurde auf Barrierefreiheit geachtet.
Wie Jürgen Hemberger sagte, sei mit diesem Bau auch der Einstieg in eine Schulteilung begonnen worden. Derzeit ist Dallgows Grundschule "Am Wasserturm" auf zwei Standorte aufgeteilt. Der Neubau lässt sich innerhalb von wenigen Wochen so umbauen, dass Fachkabinette, wie beispielsweise Musik- und Kunstraum, verfügbar wären. Doch das ist noch Zukunftsmusik.
Derzeit besuchen laut Schulleiter Frost 725 Schüler die Grundschule. Sie sei damit die größte in Brandenburg. 53 Lehrer kümmern sich um die Kinder. Als der erste Bau an der Steinschneiderstraße fertig gestellt wurde, sagte Hendrik Frost: "Danke, aber das ist zu klein." Er sollte recht behalten. Der neue Bau habe aber eine wunderbare Größe und er freue sich schon darauf, hier zu arbeiten. Das Gebäude zeigt sich im Inneren hell und freundlich. Die Fußböden sind in knalligen Farben gehalten, die Wände weiß. Die Decke ist schallschluckend. Die großen Fenster können natürlich verschattet werden, wenn die Sonne scheint.
Bis nach den Sommerferien sollen auch die Arbeiten an der Steinschneiderstraße zur Schulwegsicherung abgeschlossen sein. Die Gemeinde hat dafür noch mal 250.000 Euro inklusive 100.000 Euro Fördermittel ausgegeben.