Das Jugendforum Falkensee hat eine neue Bleibe gefunden. Ab Juli wird es in einem Nebengebäude des Hauses am Anger umkommen. Der Umzug ist nicht der erste für die politisch engagierten jungen Leute. 2018 hatte man das „EGAL“ in der Bahnhofstraße 80 eröffnet. Es war ein offener Jugendtreff für alle Falkenseer. Das Gebäude musste dem Kreisverkehrbau weichen. Die Jugendlichen zogen in Räume der „Alten Post“ in Finkenkrug weiter. Hier betreibt der ASB einen Jugendclub, der aber im Juni geschlossen wird. Damit muss auch das Jugendforum (JuFo) erneut weichen.

Neue Heimat im Haus am Anger gefunden

Es folgten viele Gespräche mit der Stadtverwaltung, mit Stadtverordneten sowie mit der Leitung des Hauses am Anger. Nach langer Diskussion und gründlicher Überlegung hat sich das Jugendforum dann entschlossen, das Angebot der Stadtverwaltung anzunehmen und in ein Nebengebäude auf dem Gelände des Hauses am Anger zu ziehen. Hier war früher das Schulamt untergebracht.

Junge Leute sind nicht ganz zufrieden

Mit Lösung kann das Jugendforum leben, ist aber nicht ganz zufrieden. „Wir sagen ganz klar, dass wir mit dem, was wir nun haben nicht vollumfänglich zufrieden sind. Wir hatten zudem keine Alternative zu diesen Räumen.“, betonte Charlotte Warnhoff vom Jugendforum. Mahafarin Rafati, der seit 2018 im JuFo aktiv ist, konkretisierte: „Der Raum ist einfach zu klein für unsere Bedürfnisse, da hätten wir uns schon mehr gewünscht. Wir haben klare Wünsche und Vorstellungen, wie wir arbeiten, chillen und gemeinsam Spaß haben wollen. Diese haben wir bereits geäußert und wir werden diese auch hartnäckig weiterverfolgen.“

Konzept für generationsübergreifendes Begegnungszentrum vorgelegt

Gemeint ist damit ein Konzept zur Entwicklung neuer Räume als Jugend-, Kultur-, Demokratie-, und Begegnungszentrum „Platz für die Zukunft“, welches das Jugendforum Ende letzten Jahres den Stadtverordneten und der Öffentlichkeit präsentiert hat. In diesem selbst erarbeiteten Konzept zeigt das Jugendforum auf, wie ein generationsübergreifender Begegnungspunkt im Stadtzentrum aussehen könnte. Die Jugendlichen sind sich einig, dass sie in selbstorganisierten Räumen im Stadtzentrum mehr junge Menschen für ihre Projekte begeistern könnten.