Mord in Ketzin/Havel: Der Leichnam einer Biologin, die an der Renaturierung der Unteren Havel beteiligt war, beschäftigt die Polizei. Der neue Kriminalroman des im Havelland lebenden Autors Tim Pieper erscheint am 18. März 2021.

Toni Sanftleben ermittelt wieder

Mit „Finstere Havel“ hat der aus Berlin stammende und im Osthavelland lebende Pieper sein neues Buch überschrieben, in dem Kommissar Toni Sanftleben seinen fünften Fall lösen muss. Das Opfer wurde am Fähranleger der kleinen havelländischen Stadt gefunden.

Von Ketzin/Havel bis Rathenow

Diesmal spannt sich der Bogen vom Tatort an der Mittleren Havel in Ketzin bis zur Unteren Havel im Westhavelland, wo  tatsächlich Uferbereiche renaturiert werden. Projektträger ist der Naturschutzbund (NABU) Deutschland. Die Projektzentrale befindet sich in Rathenow.

Natur- und Sternenpark Westhavelland

„Finstere Havel“ werde von der idyllischen Kulisse des Westhavellands geprägt. Thematisch stünden das größte Renaturierungsprojekt Europas sowie der Sternenpark Westhavelland – einer der dunkelsten Orte Europas – im Fokus, wie Leslie Schmidt ankündigt. Sie ist Mitarbeiterin im Emons-Verlag, in dem das Buch am 18. März erscheint.

Viele Verdächtige im Krimi

Wie Schmidt weiter vorab verrät, sei die im Buch getötete Biologin an der Havel-Renaturierung beteiligt gewesen.  Einen Anwohner habe das Projekt besonders erzürnt. In seinen Ermittlungen stoße Hauptkommissar Sanftleben aber auf die schwierige Familiensituation des Opfers, es würden  sich Abgründe in ihrem Umfeld auftun.
Je tiefer Sanftleben grabe, desto mehr Motive und Verdächtige würde er zutage fördern.