Auch in diesem Jahr ist beim „Lauf ohne Grenzen“ in Frankfurt (Oder) wegen der Corona-Pandemie noch keine Normalität eingekehrt. Das merkte man am Sonntag (12. September) deutlich an der Teilnehmerzahl. So starteten beim letzten regulären Zehn-Kilomter-Lauf im Jahr 2019 etwa 250 Teilnehmer von Frankfurt nach Słubice und zurück, in diesem Jahr waren es 33. Allerdings war der Lauf ohne Grenzen in diesem Jahr zweigeteilt und schon im Juni liefen einige Läufer auf Słubicer Seite. Jetzt am Sonntag fand der Frankfurter Teil des Laufs statt.

In weniger als 33 Minuten zurück im Ziel

Die Dezernentin für Sport Milena Manns freute sich, dass der Lauf in der Gruppe wieder möglich ist. „Sport hat neben der Kultur am meisten gelitten“, meint sie rückblickend. Es gab allerdings auch eine Konstante, wie bei vielen Läufen in der Oderstadt, und das war Hannes Hähnel. Der Sportler vom SC Frankfurt lief wohl mangels Konkurrenz keine Rekordzeit, brauchte für die knapp zehn Kilometer trotzdem nur 32 Minuten und 26 Sekunden.
Bilder vom Lauf ohne Grenzen in Frankfurt (Oder)

Laufen Bilder vom Lauf ohne Grenzen in Frankfurt (Oder)

Der zweitplatzierte Steffen Eichholz benötigte 7 Minuten länger, startete allerdings auch in der Altersklasse 45 und nicht in der AK 35 wie Hannes Hähnel. Den dritten Platz sicherte sich Maximilian Liebig. Bei den Frauen siegte Doreen Düring vom Bohlig-Laufteam mit 48,08. Den zweiten Platz holte sich Monika Wojciechowska mit 48,18 vor Katja Werner.