Bei einer gemeinsamen operativen Fahndung der Bundes- und Landespolizei Brandenburg wurden am 19. September in zwei Fällen gestohlene Autos entdeckt, die nach Osteuropa überführt werden sollten.
Bei Küstrin-Kietz wurde gegen 22 Uhr ein weißer BMW mit gefälschtem Kennzeichen angehalten. Es stellte sich heraus, dass er in Berlin entwendet worden und zur Fahndung ausgeschrieben war. „Der 43-jährige Fahrzeugführer hatte überdies Betäubungsmittel dabei“, erklärt Roland Kamenz, Pressesprecher der Polizeidirektion Ost.

Zwei Fälle von schwerem Diebstahl

Der 43-Jährige sei wegen besonders schwerem Diebstahl festgenommen worden, so Kamenz. Im Gegensatz dazu sei ein leichter Diebstahl, im Vorbeigehen etwas einzustecken. Um ein Auto zu stehlen, muss das Fahrzeug vorsätzlich aufgebrochen werden, gibt er zu Bedenken.
Ebenfalls im Rahmen einer gemeinsamen Fahndung der Bundes- und Landespolizei wurde um 23.30 Uhr ein Pkw Seat im Landkreis Märkisch-Oderland auf der Bundesstraße 5 bei Treplin gestoppt und sichergestellt, der von der Polizei in Bitterfeld zur Fahndung ausgeschrieben war. „Die Beamten, die hier zusammen arbeiten, sind auf solche Fälle spezialisiert“, erklärt Kamenz die beiden Fahndungserfolg.

Halter bekommen Autos zurück, müssen sie aber abholen

„Die Fahrzeuge werden zunächst sichergestellt. Dann werden die Halter informiert“, beschreibt Kamenz den Ablauf für die Fahrzeugbesitzer. „Normalerweise dauert die Spurensicherung eine Zeit lang, wenn wir Autos ohne Insassen wieder finden.“ In den beiden vorliegenden Fällen seien jedoch Autos mit den Tätern angehalten worden, sodass die Spurensicherung schneller gehe. „In wenigen Tagen können sich die Halter daher ihre Autos wieder bei uns abholen“, erklärt Kamenz.
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