Der Stadtsportbund Frankfurt (SSB) muss sich einen neuen Geschäftsführer suchen. Der bisherige Amtsinhaber Stefan Köber verlässt zum Jahresende den SSB und leitet ab Januar den Bundesstützpunkt Boxen in der Oderstadt. „Für den Stadtsportbund ist es ein großer Verlust, dass wir Stefan Köber verlieren, aber wir freuen uns sehr für ihn, dass er diese spannende Aufgabe in seinem Sport übernehmen kann“, teilt SSB-Präsidentin Gudrun Frey mit.

Erfolgreiche Zeit in Frankfurt (Oder)

In den vergangenen Jahren gab es beim SSB einen Neuanfang: Präsident, Geschäftsführer, Jugendsportkoordinator und Vorsitz der Frankfurter Sportjugend haben überwiegend aus Altersgründen gewechselt. „Mit Stefan Köber ist es uns gelungen, dass Ehrenamt und Hauptamt im Stadtsportbund zu einer Einheit harmonisch zusammengewachsen sind, und wir haben gemeinsam viele neue Projekte angestoßen. Hieran haben natürlich auch die beiden Projektmitarbeiter Victoria Fritzsche und Arek Sowa einen großen Anteil“, lobt Gudrun Frey. Besonders hervorzuheben seien der „Lauf ohne Grenzen“, das MIA-Projekt („Mehr Inklusion für alle“) und die Errichtung verschiedener Sportanlagen für Jung und Alt.

Die Stellenausschreibung ist bereits online

Stefan Köber stand in ständigem Kontakt mit den Vereinen und beriet sie kompetent vor allem in rechtlichen Fragen, Fördermöglichkeiten und natürlich auch zu Corona-Fragen. Der 36-Jährige leitete die Aus-, Fort- und Weiterbildung beim SSB und vertrat den SSB erfolgreich in städtischen Gremien. „Ich habe viel beim Stadtsportbund gelernt und bin gut gerüstet für meine neue Aufgabe. Ich unterstütze den SSB, damit ein fließender Übergang erreicht wird“, erklärt Köber.
In der am Freitag veröffentlichten Stellenausschreibung wird ein Nachfolger gesucht, der unter anderem Führungsverantwortung in der Vereinsarbeit, vertiefte Kenntnisse der Strukturen des organisierten Sports und kommunikative Kompetenz vorweisen kann.