Brand in Frankfurt (Oder)
: Feuer im Klinikum in Markendorf – nächtlicher Feuerwehr-Einsatz

Update 15 Uhr: Feueralarm im Klinikum Frankfurt (Oder) in Markendorf. Die Feuerwehren sind zu der Klinik alarmiert worden. Am Unglücksort fanden die Einsatzkräfte eine brenzlige Situation vor.
Von
Thorsten Pifan,
Thomas Gutke
Frankfurt (Oder)
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Feuer im Klinikum: In der Nacht zu Donnerstag (29.6) brannte es im Krankenhaus in Markendorf.

Gerrit Freitag

Schrecksekunden mitten in der Nacht: Im Klinikum Frankfurt (Oder) in Markendorf löste am frühen Morgen (29.6.) die Brandmeldeanlage aus – und es war tatsächlich Gefahr im Verzug. Denn in dem Krankenhaus brannte es wirklich. Häufig werden die Anlagen durch einen technischen Defekt oder Rauch- oder Staubentwicklungen ausgelöst, die aber nichts mit einem Feuer zu tun haben.

Die Feuerwehren reagierten umsichtig. Sofort rückten die Kameradinnen und Kameraden der Berufsfeuerwehr Frankfurt (Oder) und der freiwilligen Feuerwehr Hohenwalde aus. Die Lage war zunächst unklar und es stand nicht gleich fest, ob Menschen aus dem Gebäude evakuiert werden mussten.

Zeitungen auf einem Tisch angezündet

Vor Ort stellte sich die Lage dann ernst, aber nicht dramatisch dar. In dem Klinikum hatte ein Stuhl Feuer gefangen. Die Einsatzkräfte löschten den Stuhl ab und lüfteten den Raum. Anschließend konnte der Einsatz wieder beendet werden.

Wie Roland Kamenz von der Pressestelle der Polizeidirektion Ost informierte, seien nach derzeitigen Erkenntnissen Zeitungen auf einem Tisch angezündet worden, die dann den Stuhl in Brand gesetzt hätten. Es entstand ein Schaden von rund 2000 Euro. In der Nähe des Brandortes habe die Polizei einen 30 Jahre alten Mann aufgegriffen, der jetzt zu den Ereignissen befragt werde.

Der Geschäftsführer des Klinikums Jan Jakobitz bestätigte die Schilderungen. Die Feuerwehr sei demnach um 1.38 Uhr durch die Brandmeldeanlage alarmiert worden. „Das Feuer befand sich im Haus 5, Ebene 1, den großen Lichthof unseres Hauses, außerhalb der bettenführenden Bereiche. Somit bestand zu keinem Zeitpunkt eine unmittelbare Gefahr für Patienten und Mitarbeiter“, berichtete er. „Es kam glücklicherweise zu keinem Personenschaden, sondern lediglich zu einem Sachschaden.“