Tote bei Brand in Frankfurt (Oder): So reagiert die Wowi auf Feuer im Pflaumenweg

Nach dem Brand in Frankfurt (Oder) äußert sich auch die Wohnungswirtschaft (Wowi).
Thomas Gutke- Feuer in Frankfurt (Oder) zerstört Wohnblock; drei Tote, über 40 entkommen.
- Vermieter Wowi bietet Ersatzwohnungen und arbeitet mit Caritas zur Unterstützung.
- Sicherheit der Mieter hat Priorität; Fachfirmen prüfen Gebäudeschäden.
- Polizei ermittelt Brandursache, weitere Schritte zur Sanierung folgen.
- OB René Wilke und Wowi-Geschäftsführer Jan Eckardt äußern tiefes Bedauern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Balkon im ersten Obergeschoss des Wohnblocks ist schwarz. Deutlich ist zu sehen, wie das Feuer auch in den drei Etagen darüber Schaden angerichtet hat. Die komplette Hausnummer 5 im Pflaumenweg in Frankfurt (Oder) ist derzeit unbewohnbar. Das teilt die Stadtverwaltung am Tag nach dem schweren Brand mit.
Am Dienstagabend (28.1.) war das Feuer ausgebrochen. Drei Menschen starben. Die anderen mehr als 40 Anwohner konnten selbstständig entkommen oder gerettet werden. 13 von ihnen wurden von der Feuerwehr per Drehleiter evakuiert.
„Dass in der letzten Nacht drei Menschen umkamen, macht sehr betroffen. Denn es ist unumkehrbar, erscheint schrecklich sinnlos und zeigt uns, wie verletzlich menschliches Leben ist“, heißt es von OB René Wilke in der Pressemitteilung.
Brand in Frankfurt (Oder): Vermieter äußert sich
Auch die Wohnungswirtschaft (Wowi), die das Haus vermietet, hat sich am Mittag zum tragischen Vorfall geäußert, „der uns alle fassungslos“ mache. „Mit großem Bedauern und tiefer Trauer müssen wir den Verlust von Menschenleben bestätigen.
Unsere Gedanken und Mitgefühl sind bei den Familien und Hinterbliebenen der Verstorbenen sowie bei den Mieterinnen und Mietern, die den Brand in der Nacht miterlebt haben“, heißt es von Geschäftsführer Jan Eckardt.
Frankfurt (Oder): Wowi sorgt nach Brand für Ersatzwohnungen
Die Wowi stellt allen vom Brand betroffenen Bewohnern möblierte Ersatzwohnungen zur Verfügung. Sie arbeitet mit der Caritas auch für weitere Unterstützung zusammen. Denn diejenigen, die evakuiert wurden, mussten große Teile ihres Hab und Gutes in den Wohnungen zurücklassen. „Unser oberstes Anliegen ist die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Mieterschaft“, so Jan Eckardt.
Die Wowi habe Fachfirmen damit beauftragt, die Elektro- und Gasinstallationen sowie die Statik des Gebäudes zu überprüfen. „Aufgrund der hohen Temperaturen, die sich während des Brandes entwickelten, müssen mögliche Schäden an der Bausubstanz sorgfältig geprüft werden“, heißt es weiter. Erst nach Abschluss dieser Prüfungen könne die Wowi das weitere Vorgehen bei den Themen Instandsetzung, Sanierung und Bewohnbarkeit entscheiden.
Aktuell ermittelt die Polizei noch zur Brandursache.



