Brand
: Wohnung unbewohnbar

Die Wohnung einer Familie in der August-Bebel-Straße 5a ist unbewohnbar. Am frühen Neujahrsmorgen brach ein Brand aus.
Von
Lisa Mahlke
Frankfurt (Oder)
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  • Drei Stunden im Einsatz: Etwa 40 Feuerwehrleute wurden in der Silvesternacht in die August-Bebel-Straße gerufen. Dort brannte der Dachstuhl – wahrscheinlich verursacht durch einen Silvesterknaller.

    Drei Stunden im Einsatz: Etwa 40 Feuerwehrleute wurden in der Silvesternacht in die August-Bebel-Straße gerufen. Dort brannte der Dachstuhl – wahrscheinlich verursacht durch einen Silvesterknaller.

    Kerstin Link
  • Der Morgen danach: Mindestens eine Wohnung ist nach dem Brand unbewohnbar.

    Der Morgen danach: Mindestens eine Wohnung ist nach dem Brand unbewohnbar.

    Rene Matschkowiak
  • Unfall oder Vandalismus? Einige Papiercontainer verbrannten und schmolzen Montagnacht, wie hier in der Sonnenallee.

    Unfall oder Vandalismus? Einige Papiercontainer verbrannten und schmolzen Montagnacht, wie hier in der Sonnenallee.

    Rene Matschkowiak
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Unglücklich hat das Jahr für eine Frankfurter Familie begonnen. Ihre Wohnung in der August-Bebel-Straße 5a geriet am frühen Neujahrsmorgen in Brand. Ein Sonnenrollo an der obersten Wohnung hatte Feuer gefangen, woraufhin der Dachstuhl auf der rechten Seite des Mehrfamilienhauses brannte. Mindestens eine Wohnung ist unbewohnbar, durch das Löschwasser vielleicht noch weitere.

Zwischen 1 und 4 Uhr waren etwa 40 Feuerwehrleute der Frankfurter Berufsfeuerwehr und der Feuerwehren Kliestow, Rosengarten, Lichtenberg und Stadt-Mitte im Einsatz, wie Wolfgang Welenga, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes, mitteilte. Verletzte gab es nicht. Alle Mieter des Wohnhauses wurden in der Nacht evakuiert, ein paar Kinder hätten sich im Feuerwehrauto aufgewärmt, berichtet der Kliestower Wehrleiter.

Entstanden ist ein Schaden in Höhe von 60 000 Euro. Als Grund für den Brand vermuten Feuerwehr und Polizei einen Feuerwerkskörper, der im Dachgarten gelandet war. Die Polizei nahm eine Anzeige auf. Weitere Untersuchungen hat die Kriminalpolizei übernommen. Der Brand eines Dachstuhls könne immer mal vorkommen, so Wolfgang Welenga. Durch eine Rakete sollte das aber nicht ausgelöst werden. „Für die Familie ist das natürlich traurig“, sagt er.

Vergangenes Jahr hatte es in der Silvesternacht abgesehen von brennenden Müllcontainern keine Vorfälle gegeben. Vor ein paar Jahren brannte ein Balkon. „Das ist immer ganz verschieden“, sagt der Wehrleiter. Durch den Häuserbrand in der Bebelstraße sei zwar mehr passiert als in den vergangenen Jahren. Der Rest der Silvesternacht verlief allerdings ruhiger.

Einige Papiercontainer, etwa in der Gerhard-Hauptmann-Straße und in der Sonnenallee, gerieten in Brand. „Das passiert nicht nur Silvester“, erzählt er. Allerdings gehe es in so einer Nacht schnell. Jemand entsorgt eine Wunderkerze oder ein anderes Knallzeug, weil die Person denkt, es sei schon abgebrannt, und löst damit einen Brand aus. „Und dann gibt es natürlich die, die einen Blitzknaller mit Absicht in einen Papiercontainer werden. Der ist dann hin und regelrecht zerschmolzen“, beschreibt er.

Silvester gegen 19.30 Uhr wurde außerdem die Feuerwehr gerufen, weil ein Fahrstuhl in der Fürstenwalder Straße stecken geblieben war. „Das kommt immer mal vor, dass die Fahrstuhltür klemmt oder etwas mit dem Sensor ist“, sagt er. Ein typischer Silvestereinsatz war das aber nicht.

Allgemein resümiert der Wehrleiter mit einem Augenzwinkern: „Für den Feuerwehrmann ist es immer gut, wenn es Silvester regnet.“ Dann seien auch weniger Gruppen unterwegs, die Unsinn anrichten. „Aber jeder sollte darauf achten, dass nichts passiert.“