Deutsch-polnisches Hansefest
: Zehntausende Besucher zum Hansefest „Bunter Hering“ erwartet

In der Zeit des Festes vom 11. bis zum 14. Juli ist die Stadtbrücke über die Oder für den Autoverkehr gesperrt.
Von
dpa
Frankfurt (Oder)
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Archivbild: Blick auf die Konzerthalle, Friedenskirche, Stadtbruecke und die Nachbarstadt Slubice mit dem Collegium Polonicum.

Winfried Mausolf

Ein Riesenrad an der Oder solle den Besuchern aus 35 Metern Höhe Blicke auf die Auen-, Wald- und Seenlandschaft ermöglichen, teilten die Veranstalter am Montag mit. Zudem findet ein „Lauf ohne Grenzen“ auf beiden Seiten der Oder statt. Einer der Höhepunkte auf dem Fluss soll das Entenrennen sein. Bei dem Wettbewerb werden Tausende gelbe Quietsche-Enten zu Wasser gelassen. Die Strömung der Oder soll die nummerierten Spielzeug-Enten dann ins Ziel bringen.

Auf sechs Bühnen sollen zudem auf beiden Seiten der Oder Stars auftreten - etwa die Schauspielerin und frühere Sängerin der Rockband Silly, Anna Loos, oder die Hardrock-Band Nazareth. Auflegen soll auch der Urvater der Loveparade, Dr. Motte. Die Veranstalter erwarten nach eigenen Angaben über 100 000 Besucher. In der Zeit des Festes vom 11. bis zum 14. Juli ist die Stadtbrücke über die Oder für den Autoverkehr gesperrt. Schirmherr des Festes, das als landesweit größte deutsch-polnische Veranstaltung gilt, ist Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD).

Der Name „Bunter Hering“ geht auf die Gründung von Frankfurt (Oder) als Hansestadt im Jahr 1253 zurück. Der goldene Fisch über dem südlichen Schmuckgiebel des Rathauses symbolisiert das Recht, die Heringsfässer aufzufüllen. Von der damaligen Bedeutung als Hansestadt zeugen historische Bauwerke wie das Rathaus, die Friedenskirche und die Sankt Marienkirche.