Firmenlauf in Frankfurt (Oder): Über 1200 Teilnehmer sorgen für neuen Rekord

Harry Kretschmar, Mark Pommerening und Thomas Siepe (v.l.) von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt liefen in Hitzeschutzanzügen mit.
René MatschkowiakJubiläum und Rekord in Frankfurt (Oder): Zum zehnten Mal ging am Mittwochabend (4.9.) in Frankfurt (Oder) der DAK-Firmenlauf über die Bühne.
Start und Ziel der 5 Kilometer langen Laufstrecke war erneut das Stadion der Freundschaft. Längst ist aus dem Firmenlauf ein echtes Schaulaufen von Wirtschaftsunternehmen und Institutionen aus der Stadt geworden.
„Mit 1224 Teilnehmern können wir einen neuen Teilnehmerrekord vermelden“, freute sich Organisatorin Juliane Sönnichsen. 81 Teams seien insgesamt an den Start gegangen, ergänzte Katrin Böhme als Mitorganisatorin von der Stadt Frankfurt (Oder). „Wir hätten auch noch mehr Läufer annehmen können, aber insgesamt war die Veranstaltung mit 1200 Menschen angemeldet, deswegen musste es einen Meldestopp geben“, erklärte sie.
Klinikum Frankfurt (Oder) stellt die meisten Teilnehmer
Die Laufstrecke führte vom Stadion aus über den Hermann-Weingärtner-Weg, den Ziegenwerder, die Uferstraße, die Logenstraße, Leopoldufer, Lehmgasse, die Lindenstraße am Anger und wieder zurück zum Stadion. Jeder Teilnehmer bekam am Ende eine eigens für das Jubiläum geprägte Medaille.

Organisatorin Juliane Sönnichsen zeigt die Medaillen, die extra für diesen Lauf ein besonderes Design bekommen haben.
René MatschkowiakMit 100 Läufern stellte das Klinikum Frankfurt (Oder) die größte Mannschaft – dicht gefolgt von der Wichern Diakonie und dem AWO-Bezirksverband Brandenburg-Ost. „Schwierig, die Läufer zusammenzubekommen, war es nicht“, erzählte Viola Bock vom Klinikum. „Im nächsten Jahr müssen wir wohl vorher ein Ausscheidungsrennen machen“, scherzte einer ihrer Kollegen aus dem Krankenhaus. Soweit muss es aber wohl dann doch nicht kommen. Denn die Anmeldekapazität soll im kommenden Jahr auf 1500 erhöht werden.
Milena Manns hat alle Firmenläufe mitgemacht
Beim Team der Wichern Diakonie hatte Jenny Baumgärtel die Organisationsfäden in der Hand. „Es ist ein schönes Teamevent und passt auch super, weil wir heute in der Firma einen Gesundheitstag hatten“, erzählte sie. „Viele Kollegen, die wir gefragt haben, ob sie mitlaufen, waren gleich begeistert“. Mit 84 Läufern meldete auch Wichern so viele Teilnehmer wie noch nie.
Die Chefin des AWO-Bezirksverbandes Pauline Bengelsdorf war allerdings von den Top-Drei der großen Teams diejenige Leiterin, die als erste die Ziellinie überquerte – und das in respektablen knapp 25 Minuten als Gesamt-21. bei den Frauen.

Startschuss zum DAK-Firmenlauf in Frankfurt (Oder). Es staubte ein wenig im Stadion, als sich am Mittwochabend mehr als 1200 Menschen im Laufschritt in Bewegung setzten.
René MatschkowiakDie Stadtverwaltung beteiligte sich ebenfalls. Bürgermeister Claus Junghanns war ebenso am Start wie die Dezernentin für Sport Milena Manns. Junghanns, der als Jugendlicher Radrennsportler war und diesem Sportgerät immer noch sehr zugetan ist, witzelte, dass er zumindest bis zum Marathontor an der passionierten Läuferin Milena Manns dranbleiben wolle – die Dezernentin für Kultur und Sport hat alle DAK-Firmenläufe mitgemacht. Im großen Pulk war dann allerdings nicht auszumachen, ob Claus Junghanns tatsächlich mit seiner Kollegin mithalten konnte.
Stahlwerker aus Eisenhüttenstadt sorgen für Aufsehen
Wirklich für Aufsehen sorgten allerdings drei Stahlwerker aus Eisenhüttenstadt, die in ihren Hitzeschutzanzügen auf die Laufstrecke gingen. „Wir hatten das vor Jahren schon mal gemacht und hatten wieder Lust drauf“, so Mark Pommerening. Am Hochofen sei es wärmer, erzählten sie. Es komme zwar nicht viel Hitze rein, allerdings auch keine raus.

Felix Ledwig überquerte nach 15:55 Minuten als Erster die Ziellinie.
René MatschkowiakNachdem es alle Läufer aus dem Stadion geschafft hatten, bog wenig später auch schon der erste wieder auf die letzte Stadionrunde ein. Felix Ledwig vom Team Holzinger Sport, der auch im letzten Jahr gewann, siegte mit großem Abstand in 15 Minuten und 55 Sekunden vor allen anderen. – Er könnte zum neuen Seriensieger avancieren, nachdem Hannes Hähnel, der frühere Abo-Sieger, in Läuferrente gegangen ist. Marianne Kulling siegte bei den Frauen in einer Zeit von 18:48 Minuten.
Team Holzinger Sport zufrieden mit dem Abschneiden
Das Team Holzinger konnte zumindest bei den Männern ein ganzes Siederpodest bestücken, freute sich Teamchef, Trainer und Ladeninhaber Jürgen Holzäpfel. „Das ist schon sehr schön“, sagte er über sechs Läufer seines Teams unter den ersten Zehn. In jedem Fall werden sie nächstes Jahr wieder am Start sein.
Alle Ergebnisse sind online auf der Webseite des DAK-Firmenlaufs zu finden.

