Fußball: 1. FC Frankfurt will im Pokal überwintern
„Das wird nicht einfach, die Süd-Brandenburger haben eine gute Truppe beisammen, werden uns alles abverlangen“, ahnt Frankfurts Trainer Jan Mutschler. Er muss die Gastgeber nicht stark reden, um Konzentration und Spannung hochzuhalten. Jüngst im Übungsspiel gegen den von Ex-Profi Vragel da Silva trainierten Brandenburgligisten Grün-Weiß Lübben musste sich der VfB nur knapp 2:3 geschlagen geben.
Ausgeglichene Bilanz gegen VfB
Im vorjährigen Pokalgeschehen schlug Hohenleipisch den SV Falkensee-Finkenkrug mit 3:1. Also wird sich auch jetzt der Favorit auf viel Kampfkraft und Einsatz des Vorjahres-Achten der Süd-Landesliga einstellen und gegenhalten müssen. „Wir wollen im Pokal überwintern, wollen in diesem Wettbewerb vielleicht auch gegen Regionalligist Energie Cottbus antreten dürfen“, stellt Mutschler klar. Im Vorjahr war in der 2. Runde Endstation gewesen, hatte es ein unglückliches 6:7 nach Elfmeterschießen gegen den MSV Neuruppin gegeben.
2013/14 und in der darauf folgenden Saison gab es die letzten Vergleiche mit Hohenleipisch, die Bilanz ist ausgeglichen (1-2-1). Zuletzt im März 2015 hatte es an der Oder ein 3:3 gegeben, der 1. FCF war dann in die Oberliga aufgestiegen. Erik Huwe, Marcel Georgi, Tobias Fiebig, Robin Grothe und Artur Aniol vom derzeitigen Aufgebot waren dabei, Aniol und Georgi sowie Narciel Mbuku hatten die Treffer erzielt.
Auch im Kreispokal steht die 1. Ausscheidungsrunde an – insgesamt geht ein Dutzend Frankfurter Mannschaften in dem Wettbewerb an den Start. Aus der Landesklasse ist Blau-Weiss Markendorf dabei und muss zum Kreisligisten FC Groß Muckrow. Auch die vier Kreisoberligisten aus der Oderstadt müssen auswärts antreten. Der 1. FC Frankfurt II spielt bei der SpG Groß Lindow/Finkenheerd, Union Frankfurt fährt zur SpG Rießen/Möbiskruge II (beide Kreisklase Süd). „Auf dem Pokal liegt nicht unbedingt unser Hauptaugenmerk, aber natürlich wollen wir soweit wie möglich kommen“, sagt Union Frankfurts neuer Trainer Nico Gärtner. Union Booßen reist zur SpG Rauen/Reichenwalde (Kreisklasse Mitte). Die vom Papier her schwerste Aufgabe hat Aufsteiger Lok Frankfurt, der beim Süd-Kreisligisten SV Vogelsang antreten muss. Anpfiff ist jeweils um 15 Uhr.
