Fußball
: Markendorf und Lok greifen nach dem Cup

Ü-35-Fußballer von Blau-Weiss und Frankfurter A-Junioren stehen im Finale des Kreispokals.
Von
Hubertus Rößler
Frankfurt (Oder)
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Spielt bei der Ü 35 in der Offensive: Danny Danowski, der auch die 1. Markendorfer Männermannschaft trainiert.

Michel Rieckmann

Die Ü 35 des SV Blau-Weiss Markendorf tritt am Sonnabend um 14.30 Uhr gegen den Golzower SV an. Die Mannschaft aus dem Oderbruch besteht zu großen Teilen aus polnischen Akteuren. In dieser Saison gewann Golzow souverän die Kreisliga Nord und spielt am 14. Juni gegen den 1. FC Frankfurt den Kreismeister aus.

Bis auf zwei urlaubs- und arbeitsbedingte Absagen steht den Blau-Weissen der Stammkader zur Verfügung, 15 Spieler wurden von den Trainern Ronny Hagen und Ronny-Enrico Gauckler nominiert. „Wir haben eine sehr gute erfahrene Mannschaft und erwarten ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt Markendorfs Sportlicher Leiter Volker Rudolph.

Lok Außenseiter gegen Wriezen

Eine schwere Aufgabe erwartet auch die A-Junioren des FC Lokomotive am Sonntag um 14 Uhr. Die Frankfurter belegten in der Kreisliga-Saison den 3. Platz und landeten in der Meisterrunde auf Rang 6. Meister wurde dort mit 13 Siegen aus 14 Partien  Blau-Weiß Wriezen – der Endspielgegner von Lok. Erst am vergangenen Sonntag waren beide Mannschaften in Frankfurt im letzten Ligaspiel aufeinandergetroffen, Wriezen siegte knapp mit 3:2 – nachdem die Oderstädter einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand noch ausgleichen konnten und anschließend sogar einen Elfmeter vergaben. „Die zweite Halbzeit war richtig gut, daran wollen wir anknüpfen“, sagt Rolf Offermann.

Loks Trainer hat den Finalgegner in zwei weiteren Partien beobachtet. „Das wird für uns ganz, ganz schwer. Aber wir fahren da nicht chancenlos hin.“ Ohnehin sei das Erreichen des Endspiels der größte Erfolg einer Nachwuchs-Mannschaft in der zwölfjährigen Geschichte des FC Lok. Genau wie Markendorf hat auch Lok für den Sonntag einen Reisebus gemietet, der die Spieler mit ihren Freunden, Familien und Fans in das knapp 60 Kilometer entfernte Klosterdorf bringt. „Ein paar Plätze sind noch frei“, sagt Offermann, der mit seiner Mannschaft in dieser Woche auch Elfmeterschießen trainiert hat.