MOZ+MOZ+Gericht in Frankfurt (Oder)
: Demo vor Haus von Sexualstraftäter hat Nachspiel

Demo in Frankfurt (Oder): Vor dem Privathaus eines wegen Kindesmissbrauchs Verurteilten kam es zu einer Demo. Warum der Initiator vor Gericht muss.
Von
Lisa Larossa
Frankfurt (Oder)
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Archivbild 2021: Etwa 60 Teilnehmer forderten am Bahnhof bei einer Demonstartion Kinderschänder raus aus FF und ähnliches. Auf der Gegendemo erklärte man hingegen Kindesmisßbrauch ist Scheiße die NPD aber auch weill Funktionäre der NPD den Mißbrauch instrumentalisierten so der Vorwurf. Unter den Teilnehmern war etwa auch Klaus Beier. Er war Bundespressesprecher und ist Bundesvorstandsmitglied der NPD sowie Vorsitzender des brandenburgischen Landesverbandes und stellvertretender Vorsitzender des angegliederten Kreisverbandes Oderland, der den Landkreis Oder-Spree und die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) umfasst. Er sitzt seit 2003 im Kreistag des Landkreis Oder-Spree. Der Protest von beiden Seiten verlief friedlich. Zwischenfälle wurde während der Demonstartion nicht verzeichnet.

Demonstrierende zogen zum Bahnhof Frankfurt (Oder). Einige von ihnen hatten zwei Wochen zuvor am mutmaßlichen Wohnhaus eines Sexualstraftäters die „Todesstrafe für Kinderschänder“ gefordert. Der Fall beschäftigt jetzt das Gericht. (Archivbild)

René Matschkowiak