Gewalt in Frankfurt (Oder): Junger Mann (18) schlägt 35-Jährigen und die Polizei

Einsatz der Polizei in Frankfurt (Oder): Zwei Männer landeten im Krankenhaus, auch die Polizei wurde angegriffen. Was passiert ist.
Tom Nelio Dürr/BOS-Report- In Frankfurt (Oder) griff ein 18-Jähriger einen 35-Jährigen mit Reizgas und Schlagstock an.
- Der 35-Jährige wehrte sich mit einer Eisenstange; der Streit soll mit einer Anzeige im Vorjahr zusammenhängen.
- Die Polizei nahm den flüchtigen Angreifer fest, der Widerstand leistete und einen Beamten attackierte.
- Der 18-Jährige wurde bei der Festnahme verletzt und ins Krankenhaus gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde.
- Ermittlungen laufen wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zwei Polizeiautos, ein Rettungswagen und ein Notarztauto stehen in Frankfurt (Oder) am Samstagabend (17. Januar) vor einem Häuserblock. Mit dem Einsatz gegen 20 Uhr in der Prager Straße ist die Sache aber noch nicht beendet.
Aber von vorn: Ein 18-Jähriger erscheint in Begleitung von fünf Personen oder noch mehr vor der Wohnung eines 35-Jährigen. So stellt sich der Anfang der Tat nach Angaben der Polizei dar. Der Ältere soll seine Tür geöffnet und vom Jüngeren mit Reizgas und Schlagstock angegriffen worden sein. Er habe sich mit einer Eisenstange gewehrt, die Personengruppe sei daraufhin geflüchtet.
Der Pressemitteilung der Polizei ist auch zu entnehmen, was den Streit ausgelöst haben soll: Der 35-Jährige habe demnach ausgesagt, dass er im vergangenen Jahr Anzeige – vermutlich gegen den 18-Jährigen – erstattet habe und das der Hintergrund für den Angriff gewesen sein könnte. Der 18-Jährige hingegen sagte aus, der andere habe eine Straftat gegen seine Schwester begangen. Was stimmt und tatsächlich Motiv für den Angriff war, ermittelt jetzt die Polizei. Jedenfalls ging die Sache im Anschluss noch weiter.
18-jähriger Angreifer versucht, Polizei zu schlagen
Gegen 21 Uhr traf die Polizei den flüchtigen 18-Jährigen während eines anderen Einsatzes in der nahegelegenen Lennéstraße in Nord an. Er habe Widerstand gegen die Personenkontrolle geleistet und sei „durch einfache körperliche Gewalt zu Boden gebracht“ worden, informiert die Polizei.
Da er sich nicht beruhigen ließ, sei er in Gewahrsam genommen worden. Während der Gewahrsamnahme habe er versucht, einen Beamten zu schlagen. Die Polizei blockte den Schlag, woraufhin der 18-Jährige zu Boden fiel und eine Knieverletzung erlitt, wie es in der Polizeimeldung weiter heißt. Ein Krankenwagen brachte ihn ins Klinikum Markendorf. „Dort wurde auch eine durch den Bereitschaftsstaatsanwalt angeordnete Blutprobenentnahme durchgeführt“, so die Polizei. Ermittelt wird nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

