Gewalt in Frankfurt (Oder): Widersprüchliche Aussagen nach Schlägerei in Wohnhaus

Die Polizei musste nach einer Schlägerei in die Große Oderstraße ausrücken. Die Beteiligten gaben unterschiedliche Aussagen zum Hergang an. (Symbolbild)
Malin Wunderlich/dpa- Polizeieinsatz in Frankfurt (Oder) nach Schlägerei in einem Wohnhaus am 27. Januar.
- Zwei Männer (18 und 20 Jahre) sollen laut Zeugen einen Mieter mit Faustschlägen attackiert haben.
- Die Männer geben an, sich nur verteidigt zu haben, nachdem der Mieter zuerst zugeschlagen habe.
- Polizei konnte die beiden Verdächtigen kurz nach der Tat fassen – beide sind polizeibekannt.
- Kriminalpolizei ermittelt, welche der widersprüchlichen Versionen des Tathergangs stimmt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu einem Polizeieinsatz kam es am Dienstag (27.1.) gegen 2 Uhr in der Großen Oderstraße in Frankfurt (Oder). Zwei Männer sollen dabei lautstark gegen verschiedene Türen eines Wohnhauses geklopft haben.
Darauf wurde ein Mieter aufmerksam und wollte der Sache nachgehen. Der Mann wurde allerdings nach eigenen Angaben direkt mit mehreren Faustschlägen traktiert. Anschließend seien die Männer sofort geflüchtet.
Der Mieter konnte allerdings die beiden detailliert beschreiben, sodass sie kurze Zeit später von der Polizei gefasst werden konnten. Bei den beiden polizeilich bekannten Schlägern handelt es sich um zwei Deutsche im Alter von 18 und 20 Jahren.
Kriminalpolizei ermittelt genauen Tathergang in Frankfurt (Oder)
Allerdings gaben die Männer bei der polizeilichen Vernehmung einen anderen Tathergang an. So wollten diese im Haus eine Bekannte besuchen. Plötzlich stand ihnen der Mieter gegenüber, der nach einer kurzen Diskussion zugeschlagen hätte.
Die beiden jungen Männer hätten sich nach eigenen Angaben daraufhin nur verteidigt. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und prüft, welche der beiden Versionen stimmt.

