Helenesee in Frankfurt (Oder): Festival „Bucht der Träumer“ 2024 – Tickets, Preise, Infos

Auch 2024 findet am Helenesee bei Frankfurt (Oder) wieder das Festival „Bucht der Träumer“ statt. 2023 sorgten bei der Rollstuhldisco wechselnde DJs und DJanes für passende Musik.
René MatschkowiakAuch 2024 findet am Helenesee bei Frankfurt (Oder) wieder das Festival „Bucht der Träumer*“ statt. Ende August 2023 feierten noch 14.000 Menschen am See, hörten elektronische Musik und andere Klänge, diskutierten über Achtsamkeit, psychische Gesundheit, Politik und Sex. Bereits zwei Monate später begann der Verkauf der Tickets fürs kommende Jahr.
Einem Newsletter vom 14. Dezember ist zu entnehmen, dass der Verkauf fürs Festival, das vom 15. bis 18. August 2024 stattfindet, gut läuft. Dieser habe in diesem Jahr eher angefangen und es zeige sich, dass einige „riesig Bock auf das Festival Bucht der Träumer* 2024“ haben, so das Organisationsteam.
Wie viel kostet ein Ticket für das Festival „Bucht der Träumer“ in Frankfurt (Oder)?
Die Tickets sind im Vergleich zur fünften Ausgabe des Festivals teurer geworden. Knapp 200 Euro haben sie 2023 gekostet, jetzt liegt der Kartenpreis bei knapp 220 Euro (inklusive Vorverkaufsgebühr). „Uns ist bewusst, dass die finanzielle Situation vieler Besucher*innen unter der allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Lage weiterhin angespannt bleibt“, heißt es von den Organisatoren. In dem Newsletter führen sie mehrere Gründe dafür an: durch Inflation und Krieg gestiegene Lohn- und Materialkosten, weiter steigende Produktionskosten für Energie, Transporte, Technik und Infrastruktur sowie der eigene Anspruch, die Produktion nachhaltiger zu gestalten und stabile Teamstrukturen aufzubauen.
Weiter unter erklären die Festivalmacher, dass der Hintergrund der Erhöhung eine Ausfallrücklage ist: Sollte das Festival abgesagt werden müssen, bekommen Besucherinnen und Besucher den Ticketpreis zwar zurück (beim regulären Ticket 195 Euro, wenn man die Vorverkaufsgebühr abzieht), einen sogenannten Planungsbeitrag von 20 Euro würde das Organisationsteam jedoch behalten. Grund dafür seien mehrere Risiko-Szenarien: Pandemien, „geologische und politische Erdrutsche“, dramatische Wetterkatastrophen und so weiter. „Bestimmte Planungskosten, wie zum Beispiel die Gehälter unserer ganzjährigen Mitarbeiter, müssen aber trotzdem bezahlt werden“, heißt es.
Neben den regulären Tickets kann man auch ein Förderticket für 245 Euro plus 4,90 Euro Vorverkaufsgebühr (ebenfalls inklusive des 20-Euro-Planungsbeitrages) kaufen, das genutzt wird, um die „Reduzini-Tickets“ (120 Euro, plus 4,90 Vorverkaufsgebühr) zu ermöglichen. Diese richten sich an Menschen mit einem monatlichen Einkommen von unter 1200 Euro. Die Grenze wurde von vorher 950 Euro erhöht, um auf Inflation und Krisen zu reagieren. Tickets gibt es im Übrigen für alle Interessierten ab 21 Jahren.
Was kosten Campen und Parken am Helenesee und wo gibt es Karten?
Caravan-Tickets kostet 57 Euro, Parken 18 Euro (plus 2,50 beziehungsweise 2 Euro Vorverkaufsgebühr). Die Caravan-Stellplätze sind begrenzt und sollten „unbedingt vorab online gebucht werden“, so das Organisationsteam. Neu ist, dass auch Parktickets online gekauft werden müssen. Tickets gibt es bei Tix for Gigs, wer sich für ein Reduzini-Ticket bewerben will, schreibt eine Mail mit der entsprechenden Begründung an reduzini@bucht-der-traeumer.de.
Das „Bucht der Träumer*“ empfiehlt wie schon 2023 „aus Gründen der Nachhaltigkeit“ die Anreise mit dem Bassliner (organisierter Bustransport aus Berlin oder Frankfurt), mit der Bahn oder, „für alle Sportskanonen, mit dem Fahrrad“. Das Team warnt vor falschen Ticketverkäufen. Die Tickets seien personalisiert und der Weiterkauf nur über Tix for Gigs möglich. „In der Vergangenheit gab es viele Betrugsversuche – bitte kauft keine Tickets von Unbekannten aus dem Internet!“, heißt es.
Was bislang zum Programm der „Bucht der Träumer“ bekannt ist
Auch das sechste Festival will wieder nicht mit großen Band- und Künstlernamen oder viel Werbung auf sich aufmerksam machen. „Ganz ohne aggressive Promostrategien und Line-up-Ankündigungen“ seien die ersten Tickets verkauft worden, heißt es im Newsletter. Was aber klar ist: Auch 2024 wird es Musik von Bands und Singer-Songwritern geben, „detailverliebte Bühnenbilder, betörende Shows, eloquente Entspannung und intensive Begegnungen“. Besucherinnen und Besucher können an Workshops teilnehmen, es gibt wieder einen Zirkus, Theater, Tanz, Walking Acts und mehr.
Als Musiker oder Künstlerin bewerben kann man sich dafür noch bis 15. Januar (Musik) beziehungsweise 15. Februar 2024 (andere Angebote) auf der Internetseite des Festivals. Den Machern des Festivals ist auch im kommenden Jahr Diversität wichtig. So heißt es in einem der Bewerbungsformulare, man wolle „insbesondere FLINTA und BiPOC ermutigen, sich zu bewerben“, also Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen sowie Schwarze, Indigene und People of Color.


