Frankfurt und Heilbronn sind vom Innenministerium für eine Dialogveranstaltung zum Einheitsjubiläum ausgewählt worden. Auf insgesamt 16 Bürgerdialogen sollen sich Menschen aus  deutsch-deutschen Partnerstädten treffen, kennenlernen, über den Stand und die Zukunft der Deutschen Einheit diskutieren – und auch gemeinsam feiern.  Eine Kommission begleitet die Begegnungen. Ihre Ergebnisse bilden die Grundlage für politische Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung.
Zwei Veranstaltungen gab es bereits, in Dessau-Roßlau und Osnabrück. Die nächste findet dann vom 14.-16. Februar in Heilbronn mit einer Delegation aus Frankfurt statt. Bürgerinnen und Bürger, die dabei sein wollen, können sich noch an das Büro des Oberbürgermeisters wenden, so René Wilke. Allerdings sei die Teilnehmerzahl begrenzt. Zudem spreche die Verwaltung auch gezielt mögliche Teilnehmer an, darunter beispielsweise frühere Mitglieder des Neuen Forums, aber auch Personen, die zu DDR-Zeiten Verantwortung getragen haben. "Nur dann wird es ein wirklicher Dialog", ist René Wilke überzeugt.
Auch Frankfurt selbst plant für den 3. Oktober 2020 eine Veranstaltung zu 30 Jahren Deutsche Einheit. Erste Gespräche seien bereits geführt worden, die Planungen laufen an. "Wir wollen ein breites gesellschaftliches Bündnis dafür gewinnen", erklärte der Oberbürgermeister in der vorigen Woche in der Stadtverordnetenversammlung.