: Eine Stadt im Ausnahmezustand – Das Corona-Jahr 2020 in Frankfurt (Oder)
Hamsterkäufe, Schul- und Grenzschließungen, Quarantäneanordnungen und Querdenker-Proteste: Corona hat 2020 auch in Frankfurt (Oder) das Leben auf den Kopf gestellt.
Am Karl-Ritter-Platz wird zu Beginn der Pandemie im Frühjahr eine Corona-Spezialsprechstunde angeboten. Hier konnten sich Frankfurter mit Verdacht auf Covid-19 anfangs testen lassen.
René Matschkowiak
Ernste Mienen: Oberbürgermeister René Wilke (v.l.), Stadtsprecher Uwe Meier und der 1. Beigeordnete Claus Junghanns informieren am Freitag, den 13. März, über den bevorstehenden Corona-Lockdown.
René Matschkowiak
Die Grenze ist dicht: Am 15. März um 0:01 Uhr bauen polnische Behörden mobile Barrieren in Slubice auf. Die Doppelstadt ist wieder geteilt.
René Matschkowiak
Das Staatsorchester darf wochenlang nicht spielen, gibt dafür Kleinstkonzerte, darunter vor dem Awo-Seniorenheim.
Patrick Pleul
Ende April tagen die Stadtverordneten wieder, hier Brigitte Rieger-Jähner (SPD) mit Maske.
René Matschkowiak
Die Grenze ist wieder auf, die Freude groß: Am 13. Juni, 0:01 Uhr, fallen sich René Wilke und Mariusz Olejniczak, Bürgermeister von Słubice, auf der Stadtbrücke in die Arme – später zeigt sich der OB dafür selbst an.
Patrick Pleul
Am 5. August besucht Ministerpräsident Dietmar Woidke das Frankfurter Klinikum. Die Betten für Covid-Patienten auf der Intensivstation stehen zu diesem Zeitpunkt leer.
Winfried Mausolf
Deutsch-polnische Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am 28. November