Jubiläum
: Wildpark Rosengarten feiert 2020 zwanzigjähriges Bestehen

Der Wildpark in Rosengarten besteht seit dem Jahr 2000. Das soll am 20. Juni gefeiert werden. 2019 kamen 60 000 Besucher.
Von
René Matschkowiak
Rosengarten
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Gutes Miteinander: Wildparkchef Jochen Hanschel und die Fördervereinsvorsitzende Gesine Lange füttern beim traditionellen Neujahrsspaziergang gemeinsam die Ziegen.

René Matschkowiak

Es sei das 20. Jahr und somit ein besonderes Jubiläum für den Wildpark der Gronenfelder Werkstätten, freute sich die Vorsitzende des Fördervereins des Wildparks, Gesine Lange beim Start des Neujahrsspaziergangs in einer der beliebtesten Freizeiteinrichtungen der Region. Gleich am Eingang wies Wildparkchef Jochen Hanschel auf eine der Neuerungen hin: Demnächst kann man Bollerwagen für die Tour durch das Kleinod ausleihen. Dafür hätten mithilfe einer Spende von Frankfurter Apotheken und des Fördervereins standesgemäße Unterstände für die Wagen errichtet werden können, bedankte er sich.

Natürlich will der Förderverein auch in diesem Jahr den Wildpark tatkräftig unterstützen. Nicht nur bei der Feier zum Jubiläum, die am 20. Juni geplant ist. „Wir wollen etwas Bleibendes schenken“, erklärt Gesine Lange, „vielleicht ein neues Mäusehaus“.

Im Wildpark wurden in den zurückliegenden Monaten vor allem die Wege in Schuss gebracht, so Jochen Hanschel.  "Das sehen viele Besucher gar nicht, es war aber trotzdem wichtig.“ Wurzeln hatten die Wege durchsetzt und damit besonders der Barrierefreiheit entgegengewirkt. Sprich: Mit dem Rollstuhl oder dem Kinderwagen ging es nur beschwerlich voran. „Damit auch das Lamagehege barrierefreier an den Wildpark angebunden wird, soll es zukünftig vergrößert werden“, berichtete Hanschel weiter.

Insgesamt blickt er zufrieden auf die letzten Jahre zurück. Nachdem der Wildpark nach vielen Vorarbeiten im Jahre 2000 aus der Taufe gehoben worden war, hatten die Gronenfelder Werkstätten der Wichern Diakonie das weitläufige Gehege im Jahre 2006 übernommen. „Seitdem hat sich wirklich viel getan“, freut sich Jochen Hanschel, der sich noch eine zusätzliche Tierart für dieses Jahr wünscht – aktuell sind es 33 Arten und rund 300 Tiere. Welche es werden soll, stehe allerdings noch nicht fest.

Eintrittspreis erhöht sich

Knapp 60 000 Besucher waren Jahr 2019 im Wildpark anzutreffen und damit ähnlich viele wie 2018. Etwa ein Viertel der Gäste komme aus Polen. „Wenn dort Ferien sind, merken wir das ganz genau“, so Hanschel. Aufgrund der deutlich gestiegenen Futterpreise wegen der Trockenheit müssen im neuen Jahr die Preise um 50 Cent erhöht werden. Sein Tipp ist eine Jahreskarte zum Preis von 30 Euro. Die rechne sich schon nach 10 Besuchen. Und damit soll man zukünftig auch Rabatte in anderen Brandenburger Zoos und Tiergehegen bekommen.